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	<title>Jazzie  News  Jazz-Events  Live Musik Köln &#187; musik</title>
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	<description>Jazz-Konzerte-Festivals- Termine- Rezensionen</description>
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		<title>Tolles Konzept- Johannes Schenk- Amateur trifft Profi für JAZZ und Improvisierte Musik</title>
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		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 10:42:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazzie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Köln- Das hat dem Jazz- oder Musik Amateur gefehlt. Jazz Professionals treffen. Wofür? Nicht zum zuhören, anhimmeln oder andächtig in den Boden versinken. Nein. Es sollen  JAZZ &#38; Improvisierte Musik aufeinander treffen. Gemeinsam musizieren und amateurhafte Vorstellungen Wirklichkeit werden lassen. Ich kann das , als ich die Webseite des Initiators und Kölner Pianisten Johannes Schenk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="drop">K</span>öln- Das hat dem Jazz- oder Musik Amateur gefehlt. Jazz Professionals treffen. Wofür? Nicht zum zuhören, anhimmeln oder andächtig in den Boden versinken. Nein. Es sollen  JAZZ &amp; Improvisierte Musik aufeinander treffen. Gemeinsam musizieren und amateurhafte Vorstellungen Wirklichkeit werden lassen. Ich kann das , als ich die Webseite des Initiators und Kölner Pianisten Johannes Schenk zugespielt bekomme, gar nicht richtig glauben.</p>
<p>Worum geht es?  Innerhalb der Reihe <a href="http://www.amateur-trifft-profi.de/">Amateur trifft Profi </a>erhalten Instrumentalschüler die sich dem Bereich JAZZ &amp; Improvisierte Musik zuwenden möchten, die Gelegenheit unter professionellen Bedingungen mit erfahrenen Berufsmusikern zu arbeiten. Ich rufe Johannes Schenk an und wir treffen und in &#8220;Klein Italien&#8221; in Weiß auf ein Eis und einen Kaffee.<br />
Frage: <em>Johannes worum geht es in erster Linie dabei,nur für mein Verständnis?</em></p>
<p>Er lächelt mich an: &#8221; Engagierten Amateuren und Semiprofis mangelt es zum fortgeschrittenen Musizieren oftmals an richtig guten &#8220;Sparringspartnern&#8221;. Im Rahmen unseres Workshops <em>&#8220;<a href="http://www.amateur-trifft-profi.de/">Amateur trifft Profi</a></em>&#8221; wird dem ambitionierten Musiker die Möglichkeit gegeben, die eigenen Fähigkeiten unter idealen Bedingungen zu entwickeln. In der konzentrierten Atmosphäre unseres Tonstudios entstehen qualitativ hochwertige Aufnahmen.Egal ob ein JAZZ-Standard oder eine eigene Komposition die selbst erstellt wurde.&#8221;<span id="more-1166"></span></p>
<p>Da gibts bei Jazzie schon etwas Glanz in den Augen und fragt:&#8221;<em> Und wenn das Stück impovisiert und unvollständig ist? Ich kann keine Noten, wie geht das dann</em>?&#8221;</p>
<p>Ein zufriedenes Nicken geht der Antwort voraus: &#8220;Darauf sind wir eingestellt. Unsere Profis sind auch für Experimente offen. Zur optimalen Vorbereitung bieten wir gezielten Einzelunterricht im Vorfeld der Session an. Ein Mitschnitt der Studiosession auf CD ist im Umfang des Angebots enthalten. Auch bei der &#8220;Nachsorge&#8221;, also bei der anschliessenden Auswertung der Aufnahmen helfen unsere Lehrer mit. Die Mitwirkenden &#8220;Profis&#8221; sind allesamt JAZZ-Musiker mit langjähiger Erfahrung im Bereich Studio- und Livemusik.&#8221;</p>
<p>Ich interessiere mich selbst schon lange mit diesem Thema, denn es gibt einige Rohentwürfe mit Samples auf meiner<a href="http://jazzie.jazzie.net"> Homepage</a> wie ihr wißt. Nun hat es  Mr. Jazzie erwischt und obendrein sehr neugierig gemacht: &#8220;<em>Dann könnte ich meine Sample Versionen ohne Noten mitbringen und die könnte man dann einspielen&#8221;</em></p>
<p>Jetzt strahlt der Musiklehrer Johannes Schenk: &#8220;Ja genau. Wir hören spielen das gemeinsam ein. Eine fehlende Bridge oder andere unprofessionelle Parts werden in Form gebracht und eingespielt. Danach bringt man das Stück in Notenform/Spielform, ähnlich wie beim Real Book als Noten zu Papier.</p>
<p>Das fertige Stück kann dann so von jeder Band und in dieser Form dann auch gespielt werden. Es wird natürlich im Studio auch aufgezeichnet und auf  CD gebrannt.&#8221;</p>
<p>Ich bin begeistert und das Gespräch wird folgen haben. &#8220;VielenDank Johannes Schenk! Viel Erfolg für das Projekt und man sieht sich im Studio&#8221;</p>
<p>Wenn  Euch das Thema <em>Amateur trifft Jazz Profi</em> interessiert findet Ihr alles dazu auf diese Webseite &gt;&gt; <a href="http://www.klavierunterricht-koeln.de/amateur-trifft-profi/index.html">Amateur triftt Profi für Jazz und improvisierte Musik. </a></p>
<p><em> </em></p>
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		<title>Johannes Schenk &amp; friends „As Time Goes B.A.C.H.“ Theater am Bauturm Köln</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Aug 2010 06:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazzie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Köln- Nach einem grandiosen Projekt-Auftakt im Bach-Jahr 2000 mit der Veröffentlichung ihrer CD „As time goes B.A.C.H.“ und zahlreichen Konzerten bei vielen großen Festivals im In- und Ausland geben Johannes Schenk &#38; friends – feat. Oliver Leicht nun ein Konzert im Theater im Bauturm. Am Donnerstag, 12. August 2010, 20.30h kommen neue Bearbeitungen Bachscher Werke, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jazzie.net/wp-content/johannes-schenk.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1157" title="johannes-schenk" src="http://www.jazzie.net/wp-content/johannes-schenk-300x275.jpg" alt="johannes-schenk" width="300" height="275" /></a><span class="drop">K</span>öln- Nach einem grandiosen Projekt-Auftakt im Bach-Jahr 2000 mit der Veröffentlichung ihrer CD „As time goes B.A.C.H.“ und zahlreichen Konzerten bei vielen großen Festivals im In- und Ausland geben Johannes Schenk &amp; friends – feat. Oliver Leicht nun ein Konzert  im Theater im Bauturm. Am Donnerstag, 12. August 2010, 20.30h<br />
kommen neue Bearbeitungen Bachscher Werke, in denen musikalische Spontaneität und originale Notation gleichberechtigt nebeneinander stehen zur Aufführung. Komposition und Improvisation treten in einen spannenden Dialog.<br />
Nicht das Verjazzen Bachscher Vorlagen, sondern die Verbachung des Jazz prägen das Spiel des Ensembles um den Kölner Pianisten Johannes Schenk. Die Verwendung der Tonfolge b-a-c-h, die sich wie ein roter Faden durch die Bearbeitungen zieht, festigt den Bezug zu dem barocken Meister.<span id="more-1152"></span></p>
<p>Die beiden Alben des Ensembles, welche unter Mitwirkung des Saxophonisten Charlie Mariano entstanden, regten die Rezensenten zu teils überschwänglichen Kritiken an.</p>
<p>Pressestimmen:„&#8230;als ob Bach einer aus dem Buena Vista Social Club wäre&#8221; (Westfälischer Anzeiger)</p>
<p>&#8220;Schenk bricht [...] Bachs straffe Strukturen auf und findet zu wilden Improvisationen, die dennoch den Geist des großen Tonmeisters atmen&#8221; (Die Woche)<br />
&#8220;&#8230;verdient die ungeteilte Aufmerksamkeit sowohl der Jazz- als auch der Klassikanhänger&#8221;(Piano-News)</p>
<p>Kartenreservierung 0221 &#8211; 52 42 42 / Kartenvorverkauf im Theaterbüro 1. Etage Montag bis Samstag 10 &#8211; 19 h / Abendkasse 19 &#8211; 20.30 h an allen Veranstaltungstagen</p>
<p>Tickets  einheitl. VVK 13,- EUR / AK 15,- EUR / Late Night einheitl. VVK 10,- EUR / AK 12,- EUR /</p>
<p>Tickets online <a href="http://www.offticket.de">www.offticket.de</a> / <a href="http://www.theater-im-bauturm.de ">www.theater-im-bauturm.de </a></p>
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		<title>15. JAZZ-MEETING BERLIN / YOUNG GENERATION JAZZ</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 07:24:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazzie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin- Bereits in seiner 15. Ausgabe präsentiert das Jazz-Meeting Berlin „Young Generation Jazz“ im Rahmen der Berlin Music Week vom 08. bis 12. September im Festsaal Kreuzberg sowie in der Kulturbrauerei fünf Tage lang hochkarätige Vertreter der jüngeren Europäischen Jazzszene in Berlin. Den ersten Abend bestreitet eines der neuesten Gewächse der Hauptstadtszene: das „Lisbeth Quartett“. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="drop">B</span>erlin- Bereits in seiner 15. Ausgabe präsentiert das Jazz-Meeting Berlin <strong>„Young Generation Jazz“</strong> im Rahmen der Berlin Music Week vom 08. bis 12. September im Festsaal Kreuzberg sowie in der Kulturbrauerei fünf Tage lang hochkarätige Vertreter der jüngeren Europäischen Jazzszene in Berli<a href="http://www.jazzie.net/wp-content/Young-Genration.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1151" title="Young-Genration" src="http://www.jazzie.net/wp-content/Young-Genration-300x133.jpg" alt="" width="300" height="133" /></a>n.</p>
<p>Den ersten Abend bestreitet eines der neuesten Gewächse der Hauptstadtszene: das „Lisbeth Quartett“. Die diesjährigen Preisträger des JazzBaltica Förderpreis um die Saxophonistin Charlotte Greve präsentieren am 08. September im Festsaal Kreuzberg ihren „Jazz made in Berlin“. Ergänzt wird der Eröffnungsabend des Festivals von den österreichischen Multiinstrumentalisten Random/Control um den Pianisten David Helbock, der 2010 den Publikumspreis des Montreux Jazzfestivals erhalten hat. Zu später Stunde erwartet das Publikum dann eines der außergewöhnlichen Konzerte der Vokalkünstlerin Andreya Triana, die bereits weltweit auf Festivals aufgetreten ist.<span id="more-1150"></span><br />
Die Band Schneeweiss &amp; Rosenrot versteht es meisterlich Text und Musik vielschichtig und sensibel zusammenzuführen und dabei das traditionelle Songformat zu sprengen. Der zweite Festivalabend, Donnerstag 09. September, wird ganz im Zeichen des Schweizer Jazz stehen. Neben Schneeweiss &amp; Rosenrot werden dann auch „Science Fiction Theater“ auf der Bühne des NBI in der Kulturbrauerei zu erleben sein. Das Quartett um den Züricher Saxophonprofessor Christoph Grab widmet sich der Filmmusik und entwirft einen Sound, in dem jazzige Improvisationen ebenso Platz finden wie elektronische Soundscapes und Noise-Eskapaden. Für ein außergewöhnliches Hörerlebnis mit einem eher unüblichen Instrument im Jazz sorgt zum Abschluss der Ausnahme-Geiger Tobias Preisig. Begleitet wird er von einer herausragenden Band mit Schweizer Jungstars um Stefan Rusconi.</p>
<p>Ein Projekt der Kulturhauptstadt Europas RUHR.2010 steht mit „Jazzplayseurope“ am Freitag,<br />
10. September, auf der Bühne des NBI in der Kulturbrauerei. Musiker aus regionalen Jazzinitiativen in Belgien, Frankreich, den Niederlanden, Polen und Deutschland vereinen sich unter diesem Markennamen und präsentieren in verschiedensten Besetzungen Jazz aus Europa. Auch die zweite Band verspricht musikalische Überraschungen. „Formelwesen“ erschaffen mit ihrem Klang zwischen Progressive Rock, Breakcore, Hip Hop, Jazz und vielem mehr und mit ihrer außergewöhnlichen Bühnenpräsentation die „Musik der Zukunft“ (Neue Ulmer Zeitung).</p>
<p>Der Samstag, 11.September wird mit zwei herausragenden französischen Musikern eine erstmalige Präsentation des renommierten französischen Jazzlabels „Plus Loin“ in Berlin vornehmen. Zum ersten Mal wird der französische Vorzeigekünstler und international hoch gelobte Bassklarinettist Thomas Savy in Berlin auf der Bühne des Festsaal Kreuzberg zu sehen sein. Sein Landsmann und Musikerkollege, Médéric Collignon – eine „musikalische Naturgewalt“, wie er in Frankreich genannt wird – bewegt sich, übersprudelnd vor Visionen, mühelos in nahezu allen musikalischen Genres. Beide Vorzeigekünstler sind in verschiedenen Kategorien mit dem bedeutendsten französischen Jazzpreis „Les Victoires du Jazz“ ausgezeichnet worden.</p>
<p>Ein weiteres Jazzprojekt aus dem Umkreis der aktuellen Europäischen Kulturhauptstadtregion, Ruhr.2010, erlebt am letzten Festivaltag, 12. September, auf der Bühne des Maschinenhaus der Kulturbrauerei seine Uraufführung. Erstmalig treffen sechs hochrangige Vertreter der deutschen Jazzmetropolen Berlin, Köln, München, Hamburg, Mannheim und dem Ruhrgebiet aufeinander. Das Ergebnis der Probenphase wird auf dem Jazz-Meeting uraufgeführt und wandert dann in andere Jazzmetropolen weiter.<br />
Fünf abwechslungsreiche Abende versprechen beim 15. Jazz-Meeting Berlin „Young Generation Jazz“ die Extraklasse der jungen europäischen Jazzszene in Berlin!</p>
<p>Weitere Informationen unter: <a href="http://www.jazzmeeting-berlin.de">www.jazzmeeting-berlin.de</a></p>
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		<title>North Sea Jazz in Rotterdam- Es ist angerichet</title>
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		<pubDate>Wed, 26 May 2010 11:48:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazzie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Rotterdam- Für Jazzfans aus aller Welt kommen die Tage des Jahres. Vom 9. bis 11. Juli werden erneut 1300 Jazz Größen in der holländischen Hafenmetropole Rotterdam aufgeboten. Das international bekannte 34. North Sea Jazz Festival wird dann wieder über die Bühne gehen.2010 darf sich das Publikum u.a. freuen auf Earth Wind and Fire, Diana Krall, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jazzie.net/wp-content/sax_im_koffer.jpg"><img src="http://www.jazzie.net/wp-content/sax_im_koffer-300x225.jpg" alt="" title="sax_im_koffer" width="300" height="225" class="alignleft size-medium wp-image-806" /></a><span class="drop">R</span>otterdam- Für Jazzfans aus aller Welt kommen die Tage des Jahres. Vom 9. bis 11. Juli werden erneut  1300 Jazz Größen in der holländischen Hafenmetropole Rotterdam aufgeboten. Das international bekannte 34. North Sea Jazz Festival wird dann wieder über die Bühne gehen.2010 darf sich das Publikum u.a. freuen auf Earth Wind and Fire, Diana Krall, Corinne Bailey Rae, Pat Metheny Group, Joss Stone, Sonny Rollins und Norah Jones.</p>
<p>Seit dem Start im Jahre 1976 hat sich das North Sea Jazz Festival zum größten Jazzfestival der Welt entwickelt. Von Beginn an, erst in Den Haag, waren Jazz-Legenden an wie etwa Sarah Vaughan, Count Basie, Dizzy Gillespie und Stan Getz sowie bekannte niederländische Avantgarde-Künstler die  Publikumsmagnete für das Festival. <span id="more-1134"></span><br />
Neben bekannten Größen bot das North Sea Jazz Festival schon immer auch jungen Talenten eine Bühne und einen Einstieg in die internationale Jazzwelt.<br />
Das Festival in Rotterdam findet an 15 Veranstaltungsorten statt.1.300 Künstler treffen auf etwa 65.000 Musikfreunde, die das hochkarätige Programm genießen und feiern.  <strong>North Sea Jazz</strong> ist bekannt für vielfältige Genres, vom traditionellen New Orleans Jazz,Big Band Jazz, Swing, Bop, Free Jazz, Fusion, Avantgarde Jazz und Elektronischem Jazz. Weiterhin haben in Holland der Blues, Gospel, Funk, Soul viel Raum und Fans. Selbst R&#038;B, HipHop und World Music finden einen Platz. </p>
<p>Gerade junge Musikliebhaber erhalten besondere Angebote. So bieten die Organisatoren des Festivals in Zusammenarbeit mit dem Theater Lantaren beim North Sea Jazz Festival mi Jazz for Kids, ein eigenes Programm mit Konzerten und Workshops.<br />
Auch für die großen Musiker gibt es tolle Workshops. Neben der Bühne trifft man seine Lieblings Jazzgröße im Jazz Workshop und bekommt dort viele Fragen beantwortet.</p>
<p><a href="http://www.northseajazz.com/">North Sea Jazz Rotterdam </a></p>
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		<title>Sommerblut Kulturfinale  »Sommerblut Festival 2010«</title>
		<link>http://www.jazzie.net/sommerblut-kulturfinale-%c2%bbsommerblut-festival-2010%c2%ab</link>
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		<pubDate>Fri, 21 May 2010 19:11:21 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Sonntag, 23. Mai 2010 &#124; 21:00 Sommerblut Kulturfinale »Sommerblut Festival 2010« Altes Pfandhaus Köln Zum Abschluss eines von Vielfalt geprägten Sommerblut-Festivals präsentiert Alexandra Gauger alias Fräulein Cäsar ein vielfältiges und kontrastreiches Kulturfinale. Mit dabei: Das Elektroduo „The Snoopy Lads“, der Pop-Jazz-Musiker Seyran aus Aserbeidschan, die Rock-Pop-Coverband „Special Guest Band“, intelligente Songtexte von Johanna Zeul und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="drop">S</span>onntag, 23. Mai 2010 | 21:00 Sommerblut Kulturfinale »Sommerblut Festival 2010« Altes Pfandhaus Köln <a href="http://www.jazzie.net/wp-content/Sommerblut.jpg"><img src="http://www.jazzie.net/wp-content/Sommerblut.jpg" alt="" title="Sommerblut" width="250" height="127" class="alignleft size-full wp-image-1129" /></a><br />
Zum Abschluss eines von Vielfalt geprägten Sommerblut-Festivals präsentiert Alexandra Gauger alias Fräulein Cäsar ein vielfältiges und kontrastreiches Kulturfinale. Mit dabei: Das Elektroduo „The Snoopy Lads“, der Pop-Jazz-Musiker Seyran aus Aserbeidschan, die Rock-Pop-Coverband „Special Guest Band“, intelligente Songtexte von Johanna Zeul und bunter Chorsound vom ersten schwulen Männerchor „Die Triviatas“. Nach so viel gelebter Vielfalt darf getanzt werden.<br />
<strong></strong><strong>Alle aktuellen Infos und Änderungen zum Programm auf  <a href="http://www.sommerblut.net/">http://www.sommerblut.net</a><br />
</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>RMS JazzOrchester &amp; friendsl Leitung  Michael Villmow</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 18:30:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazzie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das JazzOrchester der Rheinischen Musikschule (RMS) Köln gilt als hervorragende Amateurbigband und Talentschmiede. Ehemalige wie Till Brönner oder Markus Stockhausen setzen heute Akzente in der aktuellen Jazzszene. Die Band setzt sich zusammen aus (Musik-)Studenten sowie ambitionierten Schülern und Berufstätigen. Seit fast 40 Jahren wird montags geprobt, somit ist das Ensemble eine wichtige und verlässliche Institution [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jazzie.net/wp-content/RMS-JazzOrchester.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1113" title="RMS JazzOrchester" src="http://www.jazzie.net/wp-content/RMS-JazzOrchester-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" /></a><span class="drop">D</span>as JazzOrchester der Rheinischen Musikschule (RMS) Köln gilt als hervorragende Amateurbigband und Talentschmiede. Ehemalige wie Till Brönner oder Markus Stockhausen setzen heute Akzente in der aktuellen Jazzszene. Die Band setzt sich zusammen aus (Musik-)Studenten sowie ambitionierten Schülern und Berufstätigen. Seit fast 40 Jahren wird montags geprobt, somit ist das Ensemble eine wichtige und verlässliche Institution in der Kölner Jazzlandschaft.<span id="more-1112"></span><br />
Die Pflege der Jazztradition sowie das Erarbeiten zeitgenössischer Kompositionen prägen das vielseitige Repertoire. Als Nachfolger von Karel Krautgartner und Prof. Jiggs Whigham leitet seit den 90er Jahren der Kölner Saxophonist, Komponist und Arrangeur Michael Villmow<a href="http://www.michaelvillmow.de">www.michaelvillmow.de</a> diesen dynamischen und farbreichen Klangkörper.</p>
<p>Die Band begeisterte bei Auftritten u.a. im Loft, beim Köln-Marathon, bei der Eröffnung der ANUGA oder der Cologne Jazz Night in der Kölner Musikhochschule. Neben sporadischen Konzerten in Kneipen und Restaurants spielt die Band mit wechselnden Gästen der aktuellen Jazz-Szene regelmäßig jeden 4. Donnerstag im Monat   um 20 Uhr im Bogen 2 unter der Kölner Hohenzollernbrücke.<br />
RMS JazzOrchester &amp; friends, Ltg. Michael Villmow.. Dies ist das letzte der „Bogen-Konzerte“ vor der Sommerpause, im September geht‘s weiter.</p>
<p>Donnerstag, 27. Mai, 20 Uhr<br />
Bogen 2<br />
Trankgasse 20 (unter der Hohenzollernbrücke)<br />
50667 Köln</p>
<p>Eintritt: 10€ / 5€ erm.</p>
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		<item>
		<title>Trio Schmetterling CD- Abtauchen- Träumen- Spährischer Jazz</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 12:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazzie</dc:creator>
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		<category><![CDATA[pop]]></category>
		<category><![CDATA[rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Abtauchen in  Jazz oder Rock oder Pop Musik. Sich aus der realen Welt bewegen beim Musik hören. Ein gutes Ziel. Ich habe das immer gesucht und auch oft schon gefunden. Spähren lauschen wie bei  &#8220;Solaris&#8221;. Leicht und locker versinken, wie in den frühen siebziger Jahren mit &#8220;Van der Graf Generator&#8221; oder  &#8220;Pictures of an Exebition&#8221;  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jazzie.net/wp-content/3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1122" title="3" src="http://www.jazzie.net/wp-content/3-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a><span class="drop">A</span>btauchen in  Jazz oder Rock oder Pop Musik. Sich aus der realen Welt bewegen beim Musik hören. Ein gutes Ziel. Ich habe das immer gesucht und auch oft schon gefunden.</p>
<p>Spähren lauschen wie bei  &#8220;Solaris&#8221;. Leicht und locker versinken, wie in den frühen siebziger Jahren mit &#8220;Van der Graf Generator&#8221; oder  &#8220;Pictures of an Exebition&#8221;  nur viel schöner und weicher, harmonischer. Nicht jeden Tag und nicht in jedem Jahr begegnet man solcher Musik. Ich habe gebannt einem  neuen  Album gelauscht. TRIOSCHMETTERLING.</p>
<p>Es sind schöne Titel auf der Scheibe  deren Namen allein schon Bände sprechen, wie  &#8220;Insel&#8221;, &#8220;Langsamer&#8221;, &#8220;Urlaub&#8221; oder &#8220;Kinderlied&#8221;. Jazz  steht drauf oder zumindest kommen die Musiker aus diesem Genre, aber Rock und Pop ist drin.  Besser ist das. Schön kann es auch für dich werden. Einfach mal hören.<span id="more-1121"></span></p>
<p>Gerade für dich den alten Jazz Rock Liebhaber mit Anspruch an taffen Rock&#8217;n Roll, könnte diese Scheibe in deinem Regal einen entspannten Sofa Abend rechtfertigen, ohne das du dich verleugnen musst.Könnte sein das einer reinkommt und sagt:&#8221;Oh ab vom Rock&#8217;n Roll ?Hörst du gerade Entspannungsmusik?&#8221; Sicher nein.</p>
<p>Es kommen zwar ungewohnt sanfte Töne aus den Boxen, das liegt aber eher an den Geschichten, welche    da erzählt  werden und damit einen zwischenmenschlichen  Dialog offenbaren. Der kann entweder in einem Konsens oder in einen Dissens gipfeln, doch niemals können beide Resultate nebeneinander bestehen ohne einen Kompromiss schließen zu müssen. Ein musikalischer Dialog hingegen kann extreme Gegensätze harmonisieren ohne dabei auch nur ansatzweise kompromissbereit sein zu müssen.</p>
<p>Wenn ich zum Beispiel &#8220;Urlaub&#8221; höre dann ist mir gerade da bewusst, wie hektisch und laut Urlaub heute ist. Flieg mal nach Mallorca mit  allinclusive. Dann lass die Tage Revue passieren.  Flug-, Liegen-, Strand -,  Essenstress  alles übervoll und laut. Da herrschen eine Menge schrille  Töne vor. Vom Trio gut erfasst komponiert und vertont,  sagen die Jungen Musiker, wie sie es sehen. Ebenso das &#8220;Kinderlied&#8221; Nur am Schluß gibts eine Reminizenz an die Harmonie. Richtig.  Das klingt gut.</p>
<p>trio.SCHMETTERLING.<br />
Gegründet nach einer Jam-Session 2007, beeinflusst von allen Strömungen moderner Musik, Avantgarde und Jazz, spielt das Trio, bestehend aus Jan Roth, Keisuke Matsuno und Alexander Binder, innovative<br />
Instrumentalmusik, die zu Recht Anspruch auf Nonkonformismus erhebt. Technisch absolut souverän<br />
gespielte Songs erzählen fesselnde Geschichten, die ohne Worte auskommen. Lieder, die eine eigene Sprache gefunden haben, Musik, die wie Fliegen klingt. Das aktuelle, selbstbetitelte Album sowie auch die Konzerte, sind von einem unglaublichen Facettenreichtum geprägt. Elegisch gespielte Unisonoarrangements wechseln mit frei treibenden Improvisationsteilen.Detailverliebt und elegant gespielte Melodielinien werden mit abrupt einsetzenden Rhythmusskeletten kontrastiert.<br />
Trotz klassischer Jazztriobesetzung mit Bass, Gitarre und Schlagzeug entsteht Musik abseits von klassischen Jazz-Strukturen. Das ist Soundscaping, hier spielt das Schlagzeug Melodien, hier ist die Gitarre oft nur noch Abstraktion, ist mal Klangfläche, mal Taktgeber. Hier löst sich der Bass von seiner ursprünglichen Rolle, spielt Melodieschnipsel, singt. Das ist dann auch kein Jazz mehr, das ist Popmusik ohne Popmusik, das ist progressiver Rock ohne Rock, das ist Filmmusik ohne Film. Das ist zeitlose Musik die sich Zeit nimmt.<br />
ALEXANDER BINDER (Bass/Komposition) Erfurt/Luzern 2005-2008 Bassstudium HfM “Franz Liszt” Weimar, Hochschule Luzern/CH  produziert und spielt u. a. mit Clueso, Bates, lilabungalow</p>
<p>KEISUKE MATSUNO (Gitarre &amp; Elektronik/Komposition) Berlin/Luzern 2005-2007 Jazzgitarre HfM “Franz Liszt” Weimar, Hochschule Luzern/CH spielte und arbeitete u.a. mit Nils Wogram, Till Brönner, Nils Landgren, Ronan Guilfoyle, Kammerorchester der Berliner Philharmoniker</p>
<p>JAN ROTH (Schlagzeug/Komposition) Oelsnitz/ Erfurt Abschluss HfM “Felix-Mendelssohn-Bartholdy” in Leipzig, 2003-2005 Manhattan School of Music New York/USA spielte und arbeitete mit Carly Bley, Steve Swallow, Joachim Kühn, Richie Beirach, Peter Evans, Dietmer Fuhr, Charles Evans, Matthias Bätzel, Moppa Elliott, Jelena Kuljic, Celine Dion</p>
<p>Mit dem &#8220;Abschiedslied&#8221; möchte ich schließen nicht ohne zu sagen, das ich glaube das Trio.Schmetterling am Anfang einer besonderen Story stehen. Das Abschiedslied der CD ist frei von Kitsch, klingt jung und erfrischend: Anders eben.</p>
<p><strong>Vielen Dank  der Band  für eine relaxte halbe Stunde mit Jazz und Rock.;-)</strong></p>
<p>ALBUM OUT NOW! als limitierte CD Auflage im pappcover mit magnetverschluss als Download auf iTUNES und AMAZONmp3.<br />
<a href="http://www.analogsoul.de">www.analogsoul.de</a><br />
<a href="http://www.myspace.com/trioschmetterling">www.myspace.com/trioschmetterling</a></p>
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		<title>Filigrane Schönheit Esther Ofarim:  I’ll See You In My Dreams</title>
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		<pubDate>Tue, 04 Aug 2009 05:50:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werner's Jazz Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[cd]]></category>
		<category><![CDATA[esther ofarim]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[rezension]]></category>
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		<description><![CDATA[Köln- I’ll See You In My Dreams CD aus Juni 2009. Fern und fremd der “Popwelt” ist Esther Ofarim nach ihren Jahren mit Abi Ofarim und den außerordentlichen Hit- und Chart-Erfolgen in den Sechzigern, heute mehr denn je eine Künstlerin für Kenner und Liebhaber schöner Gesangsstimmen. Sie zeigt etwas, was heute kaum eine Sängerin innerhalb [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jazzie.net/wp-content/ester_ofarim-cd2009-ee.jpg"><img src="http://www.jazzie.net/wp-content/ester_ofarim-cd2009-ee.jpg" alt="ester_ofarim-cd2009-ee" title="ester_ofarim-cd2009-ee" width="294" height="260" class="alignleft size-full wp-image-998" /></a><span class="drop">K</span>öln- I’ll See You In My Dreams  CD aus  Juni 2009.</p>
<p>Fern und fremd der “Popwelt” ist Esther Ofarim nach ihren Jahren mit Abi Ofarim und den außerordentlichen Hit- und Chart-Erfolgen in den Sechzigern, heute mehr denn je eine Künstlerin für Kenner und Liebhaber schöner Gesangsstimmen. Sie zeigt etwas, was heute kaum eine Sängerin innerhalb von Pop, Folklore, Weltmusik, Jazz sowie Schlager macht oder kann: Jede Note wird von ihr wie kostbarstes Kleinod behandelt. Sparsamst umgehend mit dramatischen Akzenten  oder gar Effekten, bleibt ihr Gesang klangschön, nuancenreich, und  oft von fast  ätherischer Klarheit.  Man kann durchaus sagen: Esther Ofarim hat Gesang und stimmliche Brillanz zu einer sublimen  Kunstform erhoben, und so ihre eigene Liga erschaffen.<br />
<span id="more-997"></span><br />
Nach ( leider) langjähriger Konzert- und CD-Abstinenz ist sie seit einigen Jahren wieder auf Konzerten zu bewundern. Ältere und sehr zu empfehlende  Solo-Alben von Esther sind  jetzt erstmalig  auf CD erschienen.  Zu ihrem  Comeback kann man sie nur beglückwünschen – zudem Presse und Konzertbesucher jubeln.  „Back On Stage“ ( Live CD von 2006 )war  ihr erstes Album seit ca. fünfzehn Jahren. Nun erschien ein neues Live-Album mit anderem Repertoire und ohne großes Orchester. In der kleinen Begleitung von Piano, Gitarre, Violine und Bass scheint sich Esther Ofarims Stimme auf „I’ll See You In My Dreams“  in aller Schönheit viel prägnanter zu entfalten. Yoni Rechter, ihr Arrangeur und Pianist, ist dabei der ideale musikalische Partner. Die beiden arbeiten seid 1977 zusammen und sind fantastisch aufeinander abgestimmt. </p>
<p>          Auch wenn Esther Ofarim sich innerhalb ihrer bald 50jährigen Karriere eines überschaubaren Repertoires bedient, so ist dieses doch von einer großen stilistischen Vielfalt. Auf dieser CD singt sie Kompositionen von Leonard Cohen, Kurt Weill, Lennon/McCarthney, Rodgers &#038; Hammerstein – neben rein folkloristischen Songs aus Irland oder Israel. Viele neue Lieder sind in den letzten Jahren nicht dazu gekommen. </p>
<p>          Zum ersten Male allerdings interpretiert sie auf dieser CD das berühmte „Halleluja“ von Leonard Cohen, und überrascht mit teils unerwartet kräftigen Tönen. Pianist Yoni Rechter trägt hier auch gesanglich mit bei.  In der irischen Ballade „My Lagan Love“ zeigt sich die große Kunst von Esther Ofarim: mit unsentimentaler Zartheit, Virtuosität und vorsichtigem Pathos erreicht ihr Vortrag Belcanto-Qualität. </p>
<p>Noch immer ist ihre Stimme trotz fortgeschrittenen Alters, (in nur zwei Jahren wird sie Siebzig!) von seltener  Schönheit und Klarheit.<br />
Diese kommt in der schlichten Gestaltung von McCartneys  „Yesterday“ oder auch Heinrich Heines „Kinderspiele“  sehr gut zum Ausdruck.<br />
          Ihr glasklarer Gesang beim mittelalterlichen „The Willow Song“ von 1583 (Text:  William Shakespeare)  lässt den Gedanken aufkommen, dass ihre Stimme  auch wunderbar Madrigale singen könnte.      </p>
<p>Nostalgisch klingt der Titelsong „I’ll See You in My Dream“. Ihre Stimme ist federleicht, jung  und sehr hoch. Das schwungvolle Arrangement mit dem Piano und einem Violinensolo erinnert an die zwanziger Jahre </p>
<p>Was Esther Ofarims Brecht/Weill-Interpretionen betrifft, so hat sie da natürlich viel Konkurrenz, und einige namhafte Künstler sind ihr da in Ausdruck und der nötigen   Derbheit oder Härte überlegen. Sie singt die zwei Brecht/Weill-Songs auf ihre, relativ distanzierte  Weise, und vielleicht nicht so sehr im Sinne von Komponist und Texter. Das ist nicht unbedingt die Musik, die Esther Ofarim  so absolut meisterhaft interpretieren kann, wie einen Leonard Cohen Song( z.b. Bird On A Wire, Suzanne) oder israelische Lieder.  Das gilt auch für einen Musicalsong wie „I Have Dreamed“. Hier vermisst man doch etwas das ganz große Ausholen, die Emotion und den überwältigenden, hochdramatischen Stimmeinsatz einer Garland, Streisand, Minnelli oder auch Shirley Bassey. </p>
<p>Es gibt jedoch eine andere, wertvolle Seite ihres Gesangs. Hochartifiziell, dabei fragil und bisweilen mit einem Hauch von Manieriertheit kann Esther Ofarim sich einer Melodie leise hingeben und sie so auf ihre unverwechselbare, ganz erstaunliche  Weise veredeln. Ein beeinruckendes  Beispiel dafür ist das traurige  Liebeslied “Adio Querida“. Ihr gelingt ein gedämpftes  Drama und gleichzeitig auch ein betörend schönes Lied. </p>
<p>Auf diesem neuen Album klingt Esther Ofarim überzeugender  und selbstbewusster, so – als hätte sie sich während der letzten Konzerte wieder „richtig eingesungen“. „I’ll See You In My Dreams“ verfestigt ihr Comeback. Nach diesem kammermusikartigen Konzertalbum wäre die Zeit reif für ein neues Studioalbum mit einem ganz neuen Repertoire. Ein persönlicher Traum für mich wäre ein Album mit ausschließlich Leonard-Cohen-Liedern. Ihre bisherigen Aufnahmen von Cohen-Songs gehören mit zum Schönsten und Besten, was sie gemacht hat. </p>
<p>Eine Sängerin im wahrsten,  und vielleicht auch in einem etwas „altmodischen Sinne“ des Wortes ist diese israelische Künstlerin Ofarim.  Für sie existieren noch musikalische Gesetze  &#8211; sie erlaubt sich keine sängerischen Schludrigkeiten die bei andern Sängern von Kritikern nur zu gerne als Eigenständigkeit oder gar Authentizität erklärt werden. Es wäre ihr auch zu wünschen, dass sich mal jüngere Hörer ihrer Gesangskunst zuwenden würden  &#8211; denn eine stimmliche Qualität wie sie Esther Ofarim aufweist, kann man unter den heutigen populären Künstlern suchen wie eine Stecknadel im Heuhaufen&#8230;..</p>
<p>In einem Interview sagte sie mal: „Wenn man beim Singen nicht fliegen kann, ist das nicht Singen. Man muß sich vom Atem tragen lassen. Jetzt weiß ich, dass Singen ein unverzichtbarer Teil meines Lebens ist, so wie Fliegen für einen Vogel. Wenn ich singe, bin ich in meinem Element. Musikmachen ist vielleicht die höchste Form des Menschseins“</p>
<p>Dieser persönliche Ausspruch vermittelt sicherlich die Ernsthaftigkeit und die Intensität, mit der sie für ihre Kunst lebt.  Esther Ofarims Gesang ist wie eine kostbare Blume, die im Verborgenen blüht. Wenn man sie aufspürt, ist der Zauber und die Freude besonders groß und dauerhaft. </p>
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		<title>MICHAEL JACKSON   1958 &#8211; 2009</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Jul 2009 06:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werner's Jazz Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[jackson]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Köln- Michael Jackson war einmalig und großartig! Das mag banal klingen, im Hinblick auf die jüngst erschienenen, unzähligen Artikel über Michael Jackson, die in mehr oder weniger langen Abhandlungen ( oder gar Analysen?) versuchen, sein Phänomen zu ergründen. Ich mache es hier nur sehr schlicht und aus der ganz persönlichen Sicht meiner musikalischen Vorlieben, Erfahrungen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jazzie.net/wp-content/Jackson-collage-werner-matrsich.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-961" title="Jackson-collage-werner-matrsich" src="http://www.jazzie.net/wp-content/Jackson-collage-werner-matrsich-300x227.jpg" alt="Jackson-collage-werner-matrsich" width="300" height="227" /></a><span class="drop">K</span>öln- Michael Jackson war einmalig  und großartig!  Das mag banal klingen, im Hinblick auf die jüngst erschienenen, unzähligen Artikel über Michael Jackson, die in mehr oder weniger langen Abhandlungen ( oder gar Analysen?) versuchen, sein Phänomen zu  ergründen.  Ich mache es hier nur sehr  schlicht und aus der ganz persönlichen Sicht meiner musikalischen Vorlieben, Erfahrungen und Kenntnissen. Niemand muss dem zustimmen.</p>
<p>Mindestens über zwei Dekaden hinweg,  beeindruckte  und begeisterte Michael Jackson  mit seiner Musik und seinen fulminanten Auftritten Millionen von Menschen überall auf diesem Planeten.<br />
Sehr   “young, giftet and black“, so könnte man sagen, begann seine beispiellose Karriere.</p>
<p>Als er versuchte mit aller Macht &#8220;weiß &#8221; zu werden, veränderte sich bei ihm fast alles zum Schlechten. Abgesehen davon, dass sein Aussehen nach jeder Operation obskurer wurde,<br />
( und er immer kränker wirkte oder war), verlor auch seine Musik merklich von der früheren  Qualität.</p>
<p>Ich liebe die frühen  Alben von ihm sehr, aber ich stelle ihn musikalisch oder künstlerisch nicht auf diese &#8220;abgehobene Höhe&#8221; &#8211; wie man dies, jetzt nach seinem unerwarteten Tod<br />
in  den meisten Artikeln über ihn lesen kann.</p>
<p>Natürlich ist er aus der Welt des Pop nicht wegzudenken – er bleibt  unvergessen, er wird immer  der King of Pop bleiben.<br />
Was er gemacht hat war immer hervorragender Mainstream, aber kaum etwas anderes.<br />
Für mich war er  kein Künstler vom Format eines Stevie Wonder oder Prince.<br />
Michael hatte nicht diese Stimme und er hat auch niemals Werke wie<br />
&#8220;Songs in the key of life&#8221; oder &#8220;The secret life of plants&#8221; geschaffen.<br />
<span id="more-958"></span><br />
Auch an die ungeheuer variable, künstlerische Kraft eines Prince reichte er nicht heran. Innovative Werke wie &#8220;Sign of the times &#8221; gibt es nicht von Michael Jackson.</p>
<p>Ja, er hat den frappierenden &#8220;Moonwalk &#8221; erfunden&#8221;, ( oder den Kids auf der Strasse abgeguckt)  und live auf der Bühne genial perfektioniert !  Was seine aufwändig gemachten Videos aber auch zeigen,  ist immer wieder die Windmaschine, die in fast  jeder Einstellung beinahe über seinen Tanz dominiert. Sie musste unablässig seine Performance intensivieren &#8211; er muss sie sehr geliebt haben.</p>
<p>Leider habe ich Michael niemals&#8221; live&#8221; gesehen, aber sein Tanzen, seine ganze Bühnenpräsenz , so könnte ich mir vorstellen, überragte seine sängerischen Fähigkeiten.</p>
<p>Sicherlich &#8211; er konnte mit femininer Stimme sanfte Balladen  wie „ She’s  out of my life“<br />
singen &#8211; oder seine fetzigen Nummern mit den immer gleichen Kicksern versehen.<br />
Er schrieb mit  „&#8221;Billie Jean&#8221;, den populärsten, auch von mir geliebten,  Dancefloorsong aller Zeiten, der wohl auch deswegen ein Welthit wurde, weil er ( die Fans können mich jetzt steinigen!)  nicht allzu  weit von der musikalischen Harmlosigkeit der &#8220;Boney M&#8221;. Discohits entfernt war.</p>
<p>So wie Michael bei seinem dynamischen Song &#8220;Beat it&#8221; die Silben impulsiv und mit stark gepresster Stimme hervorstößt, so klingt er immer,  wenn die Songs laut und rockig sind. Das ist  typisch und leider auch  austauschbar bei ihm.</p>
<p>Diese zwei Ausdrucksmöglichkeiten von Ballade bis Rock hatte er als Sänger. Dazwischen war nicht soviel. Jedenfalls keine Spur von &#8220;Soul&#8221;. Was jetzt  wie ein „Vorwurf“ klingt, soll keiner sein, sondern nur meine eigene,  ganz subjektive Meinung – auch wohlwissend, dass Michael Jackson ein Popstar war und kein Soulsänger.</p>
<p>Ja, er wurde der größte, alle Dimensionen sprengende  Popstar unserer Zeit &#8211; mit Hilfe seiner  Talente, und der nicht zu unterschätzenden Protektion einer gigantischen Vermarktungsindustrie aller verfügbaren Medien  der Jetztzeit . Nicht zuletzt aber auch mit Hilfe seiner Skandale,  einem  stetig wachsenden  &#8220;desaster of his life&#8221;&#8230;&#8230;</p>
<p>Ich denke, er hat schon die letzten zehn Jahre kaum noch &#8221; richtig&#8221; gelebt.<br />
Es scheint mir, er war  mehr eine arme, kranke und vereinsamte Person, als der Superstar&#8230;  Einige Leute aus seinem Umfeld ( Ärzte, Manager, Agenten,) könnten  sicher mitverantwortlich sein, für  Michael Jacksons  frühen Tod.</p>
<p>Was jetzt nach seinem Tod passiert (Rechte am Erbe, Streitereien mit Sony, Anwälten, Millionen von Schulden, Millionen Einnahmen, endlose Prozesse, Belagerung von Presse<br />
und Fans vor der Haustüre der Jacksons, usw.) , finde ich monströs und grotesk.</p>
<p>Aber so etwas hat Michael ja teilweise ständig schon zu seinen Lebzeiten erlebt. Was wirklich  in seinem Privatleben  passiert ist,  werden wir wohl nie wirklich erfahren &#8211; ebenso wenig wie die restlose Aufklärung seines Todes.<br />
Diesem Tod, der seinem Leben den &#8220;gebührend&#8221; dramatischen und tieftraurigen Abschluss gibt. Sein Tod ( und eben auch sein Leben) ist letztendlich tragischer als die Tode von Elvis, Janis Joplin, Jim Morrison, Freddy Mercury, oder anderen zu früh verstorbenen Popstars.</p>
<p>So ist dieser Tod ein perfektes Fressen für  Plattenfirmen,  Titelblätter/ Artikel  der Presse und sonstiger Medien, ( von „Bild“  bis „Spiegel“). Sie alle können  jetzt noch einmal mit erhöhten Auflagen und Verkäufen vom bis zum ( sprichwörtlich ) Skelett ausgelaugten Künstler profitieren.</p>
<p>Ich hätte Michael ein großes,  glanzvolles Comeback gegönnt.<br />
Aber die für London geplanten fünfzig Konzerte (!) , waren  ein völlig unzumutbares und verantwortungsloses  Vorhaben im Hinblick auf seinen desolaten Gesundheitszustand.<br />
Werner Matrisch</p>
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		<title>Der King of Pop Michael Jackson erlag einer Herzattacke</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Jun 2009 07:11:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazzie</dc:creator>
				<category><![CDATA[News- Aktuelles]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>

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		<description><![CDATA[Das ZDF Nachtmagazin war so ziemlich das erste Medium, das die traurige Nachricht in der letzen Nacht verbreitete. Der King of Pop Michael Jackson hat uns viel zu früh verlassen. Der Mega-Star der Musikgeschichte verstarb letzte Nacht in einem Krankenhaus in Kalifornien. Den Berichten zufolge hatte man ihn bereits leblos mit Atemstillstand auf seiner Ranch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jazzie.net/wp-content/jackson.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-937" title="jackson" src="http://www.jazzie.net/wp-content/jackson-258x300.jpg" alt="jackson" width="258" height="300" /></a><span class="drop">D</span>as ZDF Nachtmagazin war so ziemlich das erste Medium, das die traurige Nachricht in der letzen Nacht verbreitete. Der King of Pop Michael Jackson hat uns viel zu früh verlassen. Der Mega-Star der Musikgeschichte verstarb letzte Nacht in einem Krankenhaus in Kalifornien. Den Berichten zufolge hatte man ihn bereits leblos mit Atemstillstand auf seiner Ranch gefunden.<br />
Der gerade 50 Jährige  bereitete sich seit Monaten auf ein Comeback vor. Der Tourbeginn wurde aber bereits aus gesundheitlichen Gründen verschoben.</p>
<p>Michaels Sprecher Brian Oxman erklärte auf &#8220;CNN&#8221;, der Sänger habe extrem starke Medikamente nehmen müssen, um die Vorbereitungen für die bevorstehende Tour durchzustehen. Eine Autopsie soll nun Gewissheit bringen. Zu diesem Zweck wurde Michaels Leiche wenige Stunden nach seinem Tod per Helikopter in die Gerichtsmedizin gebracht.<br />
Michael Jackson hat uns tolle musikalische Zeiten bereitet und ein Teil seiner Werke sind Bestandteil der Weltmusikgeschichte. Es ist schade das er so früh verstarb, denn ich war immer davon ausgegangen, das trotz der vielen unerquicklichen Eskapaden des Musikers, sein Werk noch lange nicht vollendet war. Schade, denn das werden wir nun nicht mehr erleben.<br />
Er war ein Sänger der schon in jungen Jahren all das hatte, was einen heroischen Sänger ausmacht, ein tiefe gesangliche Seele und musikalische Feinfühligkeit, die ihn  einzigartig macht und eigentlich nie einer besonderen Show benötigt hätte.<br />
Hier noch mal zur Erinnerung ein Video das es bei Youtube gibt, aus der ZDF &#8220;Wetten Das Show&#8221; aus dem Jahr 1995.<br />
<!-- ProPlayer by Isa Goksu --><div name="mediaspace" id="mediaspace"><div class="pro-player-container" width="470px" height="370px"><div id="pro-player-927pp-single-4c892b5e3605a"></div></div></div><script type="text/javascript" charset="utf-8">var flashvars = {width: "470",height: "370",autostart: "false",repeat: "false",backcolor: "111111",frontcolor: "cccccc",lightcolor: "66cc00",stretching: "fill",enablejs: "true",mute: "false",skin: "http://www.jazzie.net/wp-content/plugins/proplayer/players/skins/default.swf",logo: "http://www.jazzie.net/wp-content/plugins/proplayer/players/watermark.png",image: "http://www.jazzie.net/wp-content/plugins/proplayer/players/preview.png",plugins: "rateit-1",javascriptid: "927pp-single-4c892b5e3605a",image: "http://www.jazzie.net/wp-content/plugins/proplayer/players/preview.png",file: 'http://www.jazzie.net/wp-content/plugins/proplayer/playlist-controller.php?pp_playlist_id=927pp-single-4c892b5e3605a&sid=1284057950'};var params = {wmode: "transparent",allowfullscreen: "true",allowscriptaccess: "always",allownetworking: "all"};var attributes = {id: "obj-pro-player-927pp-single-4c892b5e3605a",name: "obj-pro-player-927pp-single-4c892b5e3605a"};swfobject.embedSWF("http://www.jazzie.net/wp-content/plugins/proplayer/players/player.swf", "pro-player-927pp-single-4c892b5e3605a", "470", "370", "9.0.0", false, flashvars, params, attributes);</script><br />
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Jackson">Historisches über Michael Jackson </a></p>
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		<title>Barbra Streisand  das Wien Open Air Konzert 2007</title>
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		<pubDate>Tue, 26 Jun 2007 13:54:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werner's Jazz Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
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		<description><![CDATA[Wir kommen aus dem Flieger und Wien empfängt uns zwar mit Sonnenschein und blauem Himmel, aber auch mit drückender Schwüle. Es sind 34 Grad ! Bereits auf der halbstündigen Fahrt zum Hotel verdunkelt sich der Himmel, Windböen und Regen setzen ein. Schirm nützt nichts&#8230;. halbnass erreichen wir das Hotel. /> Peter und Patrick sind schon [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><span class="drop">W</span>ir kommen aus dem Flieger und Wien empfängt uns zwar mit Sonnenschein und blauem Himmel, aber auch mit drückender Schwüle. Es sind 34 Grad ! Bereits auf der halbstündigen Fahrt zum Hotel verdunkelt sich der Himmel, Windböen und Regen setzen ein. Schirm nützt nichts&#8230;. halbnass erreichen wir das Hotel.<img src='http://www.jazzie.net/wp-content/streisand3.jpg' alt='Streisand Colloage Werner Matrisch' /> /><br />
Peter und Patrick sind schon da und warten am Hoteleingang  auf uns.<br />
Nachdem wir uns frische Sachen angezogen haben, ist es auch schon knapp 18:00 Uhr. Konzertbeginn ist heute ( Donnerstag, 21. Juni 2007)  20:00 Uhr. Aber natürlich wollen wir früh genug da sein, um noch Freunde und Bekannte zu treffen. Vor allem wollen wir auch in Ruhe die Verkaufstände mit den sündhaft teuren Streisand Merchandise &#8211; Artikeln begutachten.</p>
<p>Regen und peitschender Wind, bzw. Sturm  begleitet uns auf dem Weg zum Schloss Schönbrunn, wo auf dem großen Platz das Open Air Konzert stattfinden soll. Der Mann von der Rezeption sagte schon im Vorfeld pessimistisch: „ da draußen am Schloss ist alles frei, da fegt der Sturm sicher alles weg!“ Als wir ankommen, sehen wir nicht allzu viel Leute. Immerhin werden an die 15.000 Menschen erwartet.  Als wir den großen Platz und die Bühne sehen, trauen wir unseren Augen nicht. Chaos!!! Da sind 11.000 Stühle und andere Gegenstände von den Verkaufsständen durch die Gegend geflogen. Das riesige Areal sieht aus wie nach einem Bombenangriff.  Auf der Bühne sind viele Arbeiter um die Technik zu sichern. Einiges wurde vom starken Sturm  beschädigt. Eine große Videowand krachte durch den Orkan runter und verletzte einen Bühnenarbeiter. <span id="more-343"></span></p>
<p>Gegen 18:30 berichten Radio und Fernsehen, dass es der schwerste Sturm in Wien seit zehn Jahren sei. Drei Menschen sind dabei gestorben. Das Streisandkonzert soll auf den morgigen Abend verschoben werden, aber nur, wenn man die technischen Schäden bis dahin reparieren könne. Frau Streisand wolle aber unbedingt auftreten. Denn Verschiebung würde die Versicherung ohnehin 300.000 bis 400.000 Euro kosten. Bei einer endgültigen Absage des Konzerts beträgt der Ausfall 2,5 Mill. Euro! Die Tickets werden den Leuten erstattet, die am Freitag nicht beim Konzert sein können.                                        </p>
<p><img src='http://www.jazzie.net/wp-content/streisand2.jpg' alt='streisand2.jpg' /><br />
Wir  sitzen im Cafe bei einer Wiener Melange und beratschlagen. Wir müssen alle versuchen möglichst kostengünstig den Rückflug umzubuchen, und im Hotel eine weitere Nacht das Zimmer reservieren.. Aber noch weiß niemand, ob das Konzert wirklich morgen stattfindet.<br />
Schwierige Situation. Andere Streisand Fans aus New York, Barcelona  oder Rom fragen uns dauernd, ob wir schon mehr Infos haben. Erst in der Nacht gegen 23:30 erfahren wir, dass das Konzert zu 90% stattfindet.  Unser Zimmer haben wir, und German Wings ist kulant. Gegen 28 Euro Gebühr wird der Flug von Freitag auf Samstag umgebucht. </p>
<p>Bei Peter klappt es aber nicht ist gut. Außerdem muss er am Freitag Mittag wieder arbeiten (Altenpfleger),  da führt kein Weg daran vorbei. Traurig fliegt er am nächsten Morgen zurück nach Köln.</p>
<p>Am Freitag  ist strahlend schönes Wetter, bis gegen 17:00.  Ich, Patrick und Wilfried sind schon am Schloss, als dunkle Wolken aufziehen. Die werden immer schwärzer, aber wir wollen es einfach nicht glauben. Nicht schon wieder! 11.000 Stühle (!) wurden neu sortiert und stehen gesäubert in Reih’ und Glied. Überall sind Leute der Streisandcrew, um das Konzert vorzubereiten. Der Soundcheck  ist gerade beendet. </p>
<p>Der Platz vor dem Einlass füllt sich mehr und mehr. Die Luft wird jetzt kälter, wieder Wind und dann setzt der Regen auch schon ein. Heftigst! Die Securityleute verteilen pinkfarbige Regencapes, die wir alle überstülpen. Wer sich unterstellen kann tut es, und jeder betet insgeheim, dass der Regen bis 20:00 Uhr aufhört.<br />
<img src='http://www.jazzie.net/wp-content/streisand1.jpg' alt='streisand1.jpg' /><br />
Gegen 19:45 hört der Regen tatsächlich auf, aber die Stühle sind klatschnass, und es ist noch kälter geworden.  Wie suchen erst mal unsere Plätze, die ziemlich weit hinten sind. Teuer genug waren auch die!! Aber wie toll wäre es weiter vorne zu sitzen.  Wir laufen noch herum und stellen fest, das vorne viele Plätze frei sind. Und so wie wir machen es einige. Man kann es ja mal versuchen! Als das Konzert um 20:30 mit der Overtüre zum Musical „Funny Girl“<br />
( Streisand’s erster Musical Welterfolg am Broadway 1964) beginnt, sitzen wir relativ nahe an der Bühne auf 750-Euro-Plätzen. Die riesige Videowand direkt vor unserer Nase! Aber bangen tun wir schon etwas um den tollen Platz. Viele Menschen kommen verspätet, aber manche kommen gar nicht mehr. Am Ende werden es statt der 15.000 ca. 14.000 Menschen sein, die Streisand’s Konzert in Wien erleben. </p>
<p>Als die Diva dann aus der Tiefe der Bühne nach „oben schwebt“ , und elegant im weiten schwarzen Kleid „leibhaftig“ vor den Menschen  steht, ist der Jubel unbeschreiblich! Streisand bekommt die erste „Standing Ovation“  des Abends.  Sie begrüßt ihr Publikum und von der großen Videowand strahlt ihr ungemein sympathisches Lächeln hautnah. Dann beginnt sie zu singen. „Starting here, starting now! “</p>
<p>Ihre Stimme ist zunächst leise, aber warm und etwas tiefer, als man sie gemeinhin von ihren CDs erinnert. Aber schon bald tönt es kraftvoller und endet natürlich mit einem streisandtypischen Fortissimo, welches die Wirkung nicht verfehlt. Großer Applaus und schon wieder erheben sich Einige von ihren Sitzen! Aber Streisand wendet sich nun zum Publikum mit einigen Bemerkungen zum furchtbaren Wetter und dann spricht sie auch einige Worte in deutsch. Sehr holperig,  aber süss: &#8230;“ ich frrreue misch, ich bin glluuckklich ,&#8230;“ Ja deutsche Aussprache ist nicht leicht! </p>
<p> Sie berichtet auch, dass ihre Vorfahren väterlicherseits aus Österreich stammen, und dass ihre Familie eigentlich wirklich „Streusand“ heißt. ( So, wie manch einer immer noch gerne Frau Streisand mit diesem Namen nicht sehr originell „veräppelt“ !) Denn Streusand ist ein Name der „ armen“ Juden. Schon seit dem Mittelalter wurde den Juden zwangsweise Namen zugeordnet, und schöne Namen wie Gold -oder Silbermann konnten sich nur  reiche Juden kaufen! Die Armen mussten sich mit „ Knoblauch“ oder eben „Streusand“  zufrieden geben.<br />
Nach Amerika ausgewandert, haben die Streusand-Nachfahren dann lediglich einen Buchstaben ausgewechselt. </p>
<p>Es ist ein sehr kühler, unfreundlicher  Abend, und die Menschen in leichter Sommerkleidung ( bis 18:00 Uhr war es ca.  25°) unter den Regencapes frösteln. Barbra singt ihr jazzbetontes „Come rain or come shine“, passend zu den drohend schwarzen Wolken über dem Platz. Oben auf der Bühne stehend, flattert ihr Kleid im heftigen Seitenwind. Sie bemerkt, dass sie dabei an die Windmaschinen des Broadway denken muss, und erntet Gelächter. Die  langen Haare wehen ihr unentwegt ins Gesicht. Sie streicht sie lässig zur Seite und die Großaufnahme auf der Videowand zeigt sie so entspannt in ihrem Element, als wäre goldener Sonnenschein um sie herum. </p>
<p>Dazu schreibt der STANDARD im Kulturteil:<br />
„Barbra Streisand ist zweifellos ein Profi, der an alles denkt  aber dennoch wird sie hier mitten im seltsamen Sommer gerade die Sehnsucht nach einem Pelzmantel überkommen. Dennoch singt sie eine Unmenge jener endlos langen, markanten hohen Töne, die ihrer Karriere sehr hilfreich waren. In der Tiefe ist sie ein bisschen auffällig heiser, als wäre eine kleine Verkühlung passiert“.</p>
<p>Das musikalische Programm läuft weiter. Sie singt, sie erzählt und redet immer wieder charmant mit den Menschen, die ihr fasziniert zuhören. Sie wechselt von Ernst zu Komik oder Selbstironie. Sie hat alle auf ihrer Seite. Barbra Streisand ist eine seltsam magische Mischung von „großer, beinahe unwirklicher  Diva“, und einer „vollkommen vertrauten Person“, einer Freundin, die man lange schon kennt. Egal, ob soviel Natürlichkeit gespielt ist, oder auch nicht:  sie wirkt vollkommen echt, sie strahlt Herzenswärme und große Intimität aus. Dabei ist sie auf beinahe unerklärliche Weise einfach und attraktiv. Auf der Videowand kann man besonders gut verfolgen, wie sehr sie ihre Lieder lebt ( oder spielt?).  </p>
<p>Ihre Mimik ist perfekt im Einklang mit den Worten und mit der Melodie der Songs! Dazu kommt ihre immer noch wunderbare Stimme und ihre unverwechselbare, individuelle Art zu singen. Es könnte alles gleich mitgefilmt  werden, sogar völlig ungeschnitten bleiben und man hätte eine erstklassige DVD.<br />
Zwar hat sie ( nicht sichtbar) im Hintergrund ihre 58  Musiker, aber bei den meist ruhigen Balladen bleibt der Orchestersound dezent und die ganze Vorstellung hat einen sehr warmen, intimen Charakter. </p>
<p>Die Zeitung ÖSTERREICH  schrieb in ihrer Rezension zum Konzert:<br />
„Eine Aura von Rührung legte sich über die Arena. Staunen über die wunderbare Stimme der Streisand, die mit zartem Schmelz und betörendem Timbre auch die feinsten Emotionen  auszuloten vermag. Staunen auch über die große Kraft und die Jugendlichkeit  ihres Gesangs, dem man nur dann wenig die Jahre anmerkte, wenn sie ins Fortissimo wechselte“</p>
<p>Streisand „adelt jede Schnulze“, so haben Rezensenten wiederholt geschrieben. Aber was heißt das schon? Es ist die große Kunst der Wahrhaftigkeit, wenn Barbra, nur vom Piano begleitet die bittersüße ( oder  schnulzige ?)  Ballade „You don’t bring me flowers“ glauben macht. Dann saugt das Publikum ihre Töne auf und damit Streisand’s  ganze authentische Aura!</p>
<p>Das ist der Stil, mit dem Barbra Streisand  47 Jahre ihre Karriere souverän überlebt: Sie singt auf eine ganz besondere Weise gefühlvoll ohne kitschig zu sein. So kann nur sie es! Sie singt meistens „straight“, vermeidet Tremolos, und nur an richtiger Stelle setzt sie ein wunderbar zartes Vibrato ein. Man mag ihren Stil und ihre Lieder „altmodisch“ finden, vielleicht deshalb, weil es diesen Gesangstil nicht mehr gibt, weil niemand sonst noch in dieser Art singt. Denn  Barbra Streisand  ist die letzte, überlebende Ikone einer Epoche, die Jahrhundertlegenden wie Sinatra, Judy Garland, oder Ella Fitzgerald   hervorgebracht hat. </p>
<p>Barbra sang an diesem Abend über zwanzig Lieder, begleitet von einem großartigen 58köpfigen Orchester. Sie unterhielt entspannt und sehr liebenswürdig ihr Publikum. Kostproben ihrer charismatischen Stimme waren zwei Stunden lang allgegenwärtig. Trotzdem war diese  Streisandshow war keine „große, opulente  Show“, die vielleicht manche Besucher für die hohen  Ticketpreise erwartet hatten. </p>
<p>Auch die vier „ special Guests“ ,Broadway-Barden, die einmal, allein auf der Bühne, eine furiose Vorstellung von Something’s Coming“ brachten, oder dramatisch mit Barbra gegen Ende des Konzertes ihren Hit aus der West Side Story „Somewhere“ verschwenderisch  intonierten, konnten den Gesamteindruck von relativer Schlichtheit, sogar Ehrlichkeit der Show nicht verwischen. Alles war optisch unspektakulär, der Focus nur auf die Stimme der Streisand gerichtet. Es gab keine Nebelschwaden auf der Bühne, keine überflüssigen Tänzer, die  Beleuchtungseffekte waren unauffällig, ja bescheiden, und ein dreimaliger kurzer Robenwechsel in zwei Stunden zeigte die Diva Streisand nur in schwarzen Kleidern. Sollte dies „breitbeiniger Broadway, kitschig, schamlos, betörend“ sein, so wie es Roger Willemsen über Streisand’s Konzert einigermaßen verfehlt in seinem Artikel „Der Star hat keine Sternstunde“ beschreibt?<br />
( DIE ZEIT,21.06. 2007,Nr. 26 )</p>
<p>Aber eine Sternstunde ist nicht messbar (wer bestimmt was?), und liegt im Auge des Betrachters. Nein, „Überraschungen“  konnte ( und wollte)  die Streisand wohl nicht bieten. Soul, Rock– und Disco-Songs ihrer Pop-Ära aus den 70ern und 80ern passen nicht mehr zu ihr. Wer Überraschungen will, kann sich zum Beispiel die CD „Classical Barbra“, von 1976 anhören. Diese CD  steht noch immer sehr erfolgreich in ihrem Katalog. Hier interpretiert sie mondkühl und respektvoll zurückgenommen Lieder von Händel, Faure, Schumann, Orff  und Debussy. Durchaus diskussionswürdig, wurden diese Aufnahmen aber keine Katastrophe. Kein Geringerer als Bachgenie Glenn Gould lobte die Streisand unmissverständlich enthusiastisch in seiner CD-Rezension und es war immerhin Leonard Bernstein, der den Covertext zur CD schrieb. </p>
<p>Streisand’s Jahre des Sturm und Drang sind wohl vorbei, &#8211; sie muss sich nichts mehr beweisen. Aber sie schenkte  dem erwartungsvollen Publikum einen Abend von großer und fesselnder Intensität. Bei Michel Legrand’s berühmter Ballade  „What are you doing the rest of your life�?  hatte sie traumwandlerische, fragile Töne.  Es war nach einer kurzen Pause gerade der zweite Teil des Konzertes, in dem sie die Menschen mit ruhigen, nachdenklich stimmenden und auch ein wenig sentimentalen Liedern in ihren Bann zog. Jeder Song hatte sein eigenes harmonisches Glanzlicht. So wurde „Papa, can you hear me“ eine intime Gefühlsstudie, beinahe „tränenrührend“, aber trotzdem mit so viel Stilsicherheit vorgetragen, dass keine Peinlichkeit aufkam. </p>
<p>Auch dem neuen Song „Unusual Way“ gibt sie sich mit Inbrunst hin. Viel Seelenbalsam, aber gerade deshalb auch ein Highlight des Abends! Die stimmlichen, altersbedingten Mängel die hin und wieder in den schwierigen, hochdramatischen Passagen dieses Songs auftauchen, kann sie mit vorzüglicher Technik gut kaschieren. </p>
<p>Nach vielen ernsten Stücken gibt es dann doch noch einen befeuernden Auftritt: das stürmische, „pur streisandeske“ Reprise von „Don’t rain on my parade“ garantiert frenetischen Jubel! Unter rauschendem Beifall und stehenden Ovationen „ versinkt“ La Streisand“ in der Tiefe der Bühne. Natürlich wird sie mit begeisternden  Zurufen wieder nach oben geklatscht. Dann singt sie den wehmütigen Chaplin-Song „Smile“. Diese Zugabe war bereits einkalkuliert. Ein spontanes Improvisationsgenie ist Streisand, zumindest auf der Bühne, nie gewesen. Und damit klingt der Abend doch eher besinnlich aus. Viele Menschen sind jetzt nach vorne gelaufen. Dicht gedrängt stehen sie an der Bühne, um der ruhmreichen Diva, aber vielleicht mehr der „Person“  Streisand  nahe zu sein !</p>
<p>Barbra beugt sich über den Bühnenrand. Sie verneigt sich, freut sich, bedankt sich immer wieder und winkt dem Publikum zu. Dann gleitet sie langsam mit erhobenen Armen ins Unsichtbare, und auch minutenlanges Klatschen bringt sie nicht zurück. </p>
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