Entries Tagged as 'Jazz Live'

Vincent Herring feat. Martin Sasse Trio »Close Encounter«

Mit dem Gitarristen Peter Bernstein hat das Martin Sasse Trio schon kongenial auf einer früheren Nagel-Heyer-CD zusammen musiziert. Jetzt ist der geschmeidige Altsaxofonist Vincent Herring der Partner des langjährigen Dreiers von Pianist Martin Sasse mit Bassist Henning Gailing und Drummer Hendrik Smock. Auch das eine Konstellation, die wieder bestens zusammenpasst. Denn das melodisch, harmonisch und rhythmisch flexible, herrlich swingende Klaviertrio liefert dem US-Saxofonisten den idealen Untergrund für seine markanten, manches Mal boppigen und gehörig swingenden Tongirlanden. Dass man beim Programm auf lediglich einen Standard zurückgreift und den Rest aus eigener Feder beisteuert, unterstreicht nur, dass diese vier Musiker das Genre Mainstream von seinem manchmal doch arg angestaubten Image ein wenig befreien möchten.
Donnerstag, 25. September 2008 | 20:00 Altes Pfandhaus Köln - Vincent Herring alto saxophone | Henning Gailling contrabass | Martin Sasse piano | Hendrik Smock drums
Mehr Informationen unter http://www.martinsasse.de
oder unter http://www.myspace.com/vincentherring
Tickets: VVK: 14 Euro zzgl. Gebühren | AK: 19 Euro

Frank Lauber »More Than Words«

Am Samstag den 31. Mai 2008 | 20:00 schlägt das “Altes Pfandhaus” wieder einmal zu. Dann spielt dort Frank Lauber saxophone. Begleitet von Anikó Kanthak vocals die ich schon ein paar mal auf dem Kölner Weihnachtsmarkt Live gesehen habe und von der ich total begeistert bin. Bruno Müller an der Gitarre und Hendrik Soll am Piano.
Das Line-up vervollständigt Christian von Kaphengst am Kontrabass,Dalma Lima percussion und Peter Lübke drums. [Read more →]

“Brasil Pur” das “Duo Rio” Konzert Peter Fessler - Danny Gottlieb

(köln- werner matrisch)„DUO RIO“ Konzert von Peter Fessler & Danny Gottlieb im Altem Pfandhaus vom 23. Mai 2008Duo Rio

Saudade-Samba-Bossa-Nova & Fessler = Brasil Pur

Er sitzt auf der untersten Stufe der Sitzreihen im Konzertsaal des Alten Pfandhauses. Beinahe kauernd und vorgebeugt. Er hält die Gitarre im Arm, nein, fast umarmt er sie wie seinen kostbarsten Besitz. Er wird diese bescheiden wirkende Körperhaltung im Verlaufe des Konzertes kaum ändern. Dafür kann man mehr aus seinem Gesicht lesen: Fessler singt häufig mit geschlossenen Augen und die ausgeprägte Mimik verdeutlicht seine emotionale Beteiligung. Seine Stimme, dunkler und voller als sie auf CD klingt, ist gleichmäßig im ganzen Raum verteilt. Ich weiß nicht, ob es sich um ein außergewöhnliches „Supermikrophon“ handelte, oder ob der Tontechniker ein Zauberer war, oder ob der Konzertsaal des Alten Pfandhauses an diesem Abend seine fabelhafte Akustik besonders herausstellen wollte - das Publikum befand sich im Kokon eines omnipräsenten Fessler-Stimmensounds, und war über zwei Stunden davon wie gefesselt…….
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ROGER CICERO –ALLE MÖBEL VERRÜCKT – LIVE

Cicero „Live“ ist immer der beste Cicero! Hier mit fantastischem Princecover ( Maxi single: 3 Livesongs, 1 Video) Album Cicero Live
Roger Cicero’s neue Maxi-Single enthält drei Live-Titel aus seiner Beziehungsweise-Konzerttour und ein Video. Und wenn es einen eklatanten Grund gibt, die neue Single dennoch zu kaufen, wenn bereits nächste Woche eine 2-stündige DVD mit dem kompletten neuen Tourprogramm erscheint, ist es die Tatsache, dass zum ersten Male, seit Roger „DER“ Roger Cicero ist, sein sensationelles Prince-Cover „How Come U Don’t Call Me Anymore“ offiziell auf einem Tonträger erhältlich ist. Warum ausgerechnet dieser frenetisch umjubelte Soultitel - Höhepunkt all seiner Konzerte, NICHT auf der kommenden DVD „Beziehungsweise Live“, enthalten ist, mag spezielle Gründe haben. [Read more →]

Schäl Sick Brass Band »Weder deutsch, noch Brass Band«

Als Handwerker, die sich sorgfältig die Rosinen der verschiedensten musikalischen Traditionen des multikulturellen Kölns herauspicken: so versteht sich die Schäl Sick Brass Band. Seit nunmehr 15 Jahren unternimmt die Band mit ihrem Publikum Exkursionen über die Kontinente hinweg. Im Gepäck sind Balkan-Melodien und Afrobeats, orientalischer Groove, skandinavische Motive und eine Extraportion Jazz.Als Kompass dient die stete Interpretation der traditionellen Elemente – „mit Witz, aber nie respektlos“ (blue rhythm, Sommer 06). [Read more →]

Sommerblut Festival 2008»Edson Cordeiro«

Der stimmgewaltige brasilianische Ausnahmekünstler sprengt mit seiner einzigartigen, über vier Oktaven reichenden Stimme die Grenzen zwischen den Genres und liefert einen, bis dato nie in dieser Form dargebotenen, Cocktail aus Oper, Gospel, brasilianischer Populärmusik sowie internationalem Jazz und Pop, der Publikum und Kritiker regelmäßig zu überschwänglichen Lobeshymnen veranlasst und für ausverkaufte Spielstätten sorgt. [Read more →]

Kyle Eastwood »CD Release - Now«

Clint Eastwood-Kennern entgeht nicht dessen Liebe zum Jazz. Sie hat sich in seinem Sohn manifestiert, der sich schon lange nicht mehr über seinen Namen definieren muss. In den USA ist Eastwood eine feste Größe in der Szene. Immerhin, geholfen hat’s schon: Als Kind stolperte er mit seinem Vater beim Monterey Festival in den Backstage-Bereich und lernte so Größen wie Dizzy Gillespie und Sarah Vaughan kennen. Für die Filme seines Vaters als Regisseur (Mystic River, Million Dollar Baby, Flags of our Fathers, Letters from Iwo Jima) schrieb er die Musik. Seine Musik klingt so frisch, wie er jung ist: Am 19. Mai ist Eastwood Jahre 40 alt geworden. [Read more →]

Jacky Terrasson»Mirrors«

»Ein Steinway, von Jacky Terrasson gespielt, ist ein anderes Instrument. Seine Noten klingeln und hängen in der Luft wie ein bestimmter stechender metallischer Klang. Ein Terrasson-Konzert ist eine dramatische, dynamische Gelegenheit«, schreibt Thomas Conrad über den Hersteller von neun Blue Note-Alben, inklusive der neuen Solo-CD »Mirror«. In seiner überraschenden Unterschiedlichkeit ist er durchaus mit Keith Jarrett vergleichbar - nur dass im Pfandhaus ein Husten nicht gleich den Abend versaut. Versprochen.
Mehr Informationen unter http://www.jackyterrasson.com
Tickets: VVK: 21 Euro zzgl, VVK-Gebühren | AK: 26 Euro
Freitag, 16. Mai 2008 | 20:00
Jacky Terrasson»Mirrors« Altes Pfandhaus, Köln Karthäuserwall

RAW MATERIALS Rudresh Mahanthappa & Vijay Iyer

„Raw Materials“ heißt die CD, die die zwei indoamerikansichen Musiker, Saxofonist Rudresh Mahanthappa und Pianist Vijay Iyer, im Duo eingespielt haben. Gleichgültig, in welcher Besetzung sie auftreten, beide spielen eine ungewöhnliche Improvisationsmusik, die eine Brücke schlägt zwischen Jazz US-amerikanischer Prägung und den komplexen rhythmischen Strukturen der südindischen Musiktradition. [Read more →]

Ulita Knaus: Intim und souverän

Sie singt modernen Vokaljazz auf der Höhe der Zeit. Sie gilt als Deutschlands talentierteste Jazzsängerin und sie war am 4. April im Alten Kölner Pfandhaus!
Mit ihrem Trio spielte sie hauptsächlich Songs ihres letztes Albums „it’s the city“, (2007) und stellte unter Beweis, dass Intimität, Nähe und selbstbewusste Distanziertheit keine Gegensätze sein müssen. Souverän-subtil führte Ulita Knaus das Publikum in den Genuss des Zuhörens. Und das damit verbundene Vergnügen war eher von intellektueller Art.
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Denn spontanen oder dynamischen Jazzgesang der naturgemäß Begeisterungsstürme entfacht, macht Ulita Knaus nicht. Und auch ein freundliches Anbiedern an das Publikum, selbst in der geringsten, akzeptablen Form, geht bei Frau Knaus überhaupt nicht. [Read more →]