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	<title>Jazzie News  Jazz Events Live Musik Koeln &#187; cd</title>
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	<description>Jazz-Konzerte-Festivals- Termine- Rezensionen</description>
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		<title>Sophisticated Lady-  Bettina Pohle und das Ralf Ruh Trio die Cd JUST</title>
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		<pubDate>Wed, 09 May 2012 17:44:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Köln- Was der kurze, vielleicht etwas rätselhaft anmutende CD Titel „Just (b)“ alles beinhalten soll, ist kleingedruckt in vier Punkten &#8211; jeweils noch aufgeteilt in „a + b“ &#8211; auf der Vorderseite des Booklets zu lesen: Punkt 4 bekundet als Letztes: „Be the best you can be! Be yourself ! Be happy! Just be“ Mit ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Köln- Was der kurze, vielleicht etwas rätselhaft anmutende CD Titel „Just (b)“ alles beinhalten soll, ist kleingedruckt in vier Punkten &#8211; jeweils noch aufgeteilt in „a + b“ &#8211; auf der Vorderseite des Booklets zu lesen:</p>
<p>Punkt 4 bekundet als Letztes: „Be the best you can be! Be yourself ! Be happy! Just be“<br />
Mit aber gefällt Punkt 1 in seiner klaren Quintessenz fast noch besser:<br />
„I sing, therefore I am“</p>
<p><a href="http://www.jazzie.net/assets/81Pi1tWHaJLAA1200.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1504" title="81Pi1tWHaJLAA1200" src="http://www.jazzie.net/assets/81Pi1tWHaJLAA1200-300x255.jpg" alt="" width="300" height="255" /></a>Für dieses Bekenntnis steht die am diesjährigen Valentinstag ( 14. Februar 2012) veröffentlichte CD von Bettina Pohle – und beim Anhören der Musik lässt man sich gerne von dem Statement überzeugen. Die CD ist Glücksfall in der deutschen Vokal-Jazz-Szene.</p>
<p>Es scheint, als fließe Erlebtes, Erlerntes, Erfahrungen, Freudvolles und auch Schmerzvolles aus ihrer beeindruckenden Künstlerbiografie auf subtilste Weise in ihre Interpreationen von Jazzklassikern. Die in Berlin geborene Künstlerin wurde in Klavier, Querflöte und Gesang ausgebildet, studierte Germanistik / Anglistik, bevor sie in die USA ging und dort nach einem Literaturstudium promovierte. Touren und workshops ( z.B. mit Mark Murphy) sowie Ausszeichnungen markieren ihren künstlerischen Werdegang.</p>
<p>Nach zwölfjährigem Aufenthalt in den USA hat Berlin mit Bettina Pohle eine wirkliche „Sophisticated Lady“ zurückerhalten. Nein, diese weltberühmte Duke-Ellington-Komposition ist auf ihrer jüngsten CD nicht enthalten, aber alles, was für „sophisticated“ steht – kultiviert, fortgeschritten, feinsinnig, anspruchsvoll, differenziert, elegant &#8211; findet sich in Bettina Pohles Gesang wieder, sowohl in den Balladen als auch in Up-Tempo-Songs.</p>
<p>Sehr „up-tempo-mässig“ startet die CD mit einem Schlagzeugwirbel. „You and the night and the music“ kennt man eher im moderaten Tempo &#8211; hier swingt es schier galoppierend in Stimme, Klavier, Bass und sehr dynamischen drums. Mit „Blame it on my youth“ hat sich Bettina Pohle eine wunderschöne Komposition aus den Dreißigern ausgesucht. Oscar Levant schrieb diese nicht ganz so populär gewordene Ballade, die aber dennoch von großen Sängern wie Sinatra, Rosemary Clooney, Nancy Wilson bis hin zu Jamie Cullum gesungen wurde. Bettina Pohle trifft mit ihrer warmen Altstimme genau diesen selbstreflektierenden Ton zwischen leiser Wehmut und Lakonie.</p>
<p>Bei anderen Balladen wie „The man I love“ und ihrem eigenen Song „Beneath the midnight moon“<br />
höre ich in der Art ihrer Interpretation neben ihren vokalen Jazz-Attributen ganz deutlich die sogenannte „europäische Zugehörigkeit“ &#8211; nämlich eine Nähe zum Chanson. So wie sie eingangs bei „The man I love“ den Worten die Betonung gibt, das könnte man sich ähnlich tatsächlich bei einer Marlene Dietrich vorstellen.</p>
<p>Die berühmte Gershwinkomposition, interpretiert von nahezu allen Jazzvokalisten dieses Planeten, bekommt bei Bettina Pohle eine chansonhafte Färbung. Einerseits vermittelt ihre ausdrucksstarke Stimme sofort die Vorstellung von Intimität und Atmosphäre in einem kleinen, verrauchten Jazzetablissement &#8211; aber anderseits hört man auch, dass ihre Stimme nicht „schwarz“ sondern „weiß“ und europäisch klingt.</p>
<p>Das ergibt nicht unbedingt bei allen Songs, aber manchmal eben doch – und besonders bei Balladen &#8211; eine sehr reizvolle Vermischung von Jazz und Chanson. Beinahe weggewischt wird der Eindruck des „chansonhaften“ in ihrer Intonierung aber augenblicklich bei den schnellen Songs, und besonders dann, wenn Pianist Ralf Ruh mit seinem robusten Spiel loslegt.</p>
<p>Bei „Nature Boy“ einem der musikalisch gelungensten Titel des Albums, kommt noch ein folkloristisch anmutender Akzent hinzu. Stücke, die von so starker Melodik getragen sind wie der durch Nat King Cole berühmt gewordene Song, scheinen wie gemacht für Bettina Pohles Gesang, der imaginäre Bilder in Pastelltönen erscheinen lässt. Nach einem sehr getragenem ersten Teil wechselt der Song zu südamerikanisch-karibisch anmutender Rhythmik.</p>
<p>Einen vokalistischen Höhepunkt hat Bettina Pohle neben „Blame it on my youth“ auch mit „Angel Eyes“. Die ersten eineinhalb Minuten wird die Sängerin sehr wirkungsvoll nur von einem Bass begleitet und durch den minimalistischen Sound wird hier die aparte Klangfarbe und Sensibilität ihrer Stimme besonders hervorgehoben. Man ist gefesselt von der großen Intensität ihres Vortrages, der aber immer ein wohltuendes Gleichgewicht von Emotionalität und Distanziertheit aufweist.</p>
<p>Einzig weniger glückliche Wahl ist der Song „Big Spender“, &#8211; er passt nicht zum ambitionierten Repertoire dieser CD und auch nicht besonders gut zu den stilistischen Möglichkeiten der Sängerin. Der Titel benötigt eine gewisse Frivolität, sogar Vulgarität – Eigenschaften, die Bettina Pohle in ihrer Version nicht zum Ausdruck bringen kann. Andere, etwa ganz neue Akzente kann sie in dem Song auch nicht vermitteln – so hinterlässt dieses Stück keinen großen Eindruck.</p>
<p>Viel besser gelingt ihr das bluesig intonierte „Is you is or is you ain&#8217;t my baby?“ bei dem Pianist Ralf Ruh mit seinem Spiel besonders kräftige Akzente setzt. Durchgehend „fingerschnippenden Swing“ zeichnet auch „Bye, bye blackbird“ aus. Mit lässig-unterkühltem Drive und bestem Timing swingt die Sängerin wunderbar im Einklang mit ihrem versiertem Trio.</p>
<p>Ein wahres Fest für die Ohren besorgt neben dem brillanten Klang der gesamten CD nicht zuletzt auch das fantastische Trio ( piano: Ralf Ruh, Lars Gühlcke, bass, Peter Horisberger, drums). Die Musiker glänzen häufig mit Soli und begleiten Bettina Pohle sowohl gefühlvoll wie auch mit dynamischer Kraft. Pianist Ralf Ruh ist immer blendend in seinem Spiel, auch wenn die große musikalische Verwandschaft mit Oscar Peterson – besonders bei „Teach me tonight“ &#8211; oft gegenwärtig ist.</p>
<p>Das Ralf Ruh Trio setzt zur intimen und authentischen Qualität der Sängerin die jazzigen Akzente und bildet so die perfekte musikalische Liason. Bettina Pohles Jazzgesang überzeugt weniger mit reiner Dynamik als mit fein abgestufter Phrasierungskunst, intelligentem Understatement, dem Verstehen der Lyriks und deren direkten Vermittlung und einer emotionalen Ausdruckstiefe, die sie einzigartig mit ihrer warmen Altstimme transportiert.</p>
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		<title>Senary System    BEYOND</title>
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		<pubDate>Sat, 10 Mar 2012 17:45:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werner's Jazz Rezensionen]]></category>
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		<category><![CDATA[Jazz News]]></category>
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		<category><![CDATA[werner matrisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Köln- Im Dezember 2011 erschien das erste Album der jungen, sechsköpfigen Jazzformation &#8220;Senary System&#8221;, (lat: senarius = je sechs enthaltend). &#8220;Beyond&#8221; erstaunt mit einer vielschichtigen Klangwirkung und zeigt in virtuos-begeisternder Spielweise kreativen Jazz auf der Höhe der Zeit. Ausschließlich werden Eigenkompositionen der Musiker Johannes Maas (electric + acoustic guitar) und Nikolas Schriefer ( piano + ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Köln- Im Dezember 2011 erschien das erste Album der jungen, sechsköpfigen Jazzformation &#8220;Senary System&#8221;, (lat: senarius = je sechs enthaltend).<img class="size-medium wp-image-1437 aligncenter" title="cdcoverbeyond" src="http://jazzie.net/assets/cdcoverbeyond-300x268.jpg" alt="" width="300" height="268" /></p>
<p>&#8220;Beyond&#8221; erstaunt mit einer vielschichtigen Klangwirkung und zeigt in virtuos-begeisternder Spielweise kreativen Jazz auf der Höhe der Zeit. Ausschließlich werden Eigenkompositionen der Musiker Johannes Maas (electric + acoustic guitar) und Nikolas Schriefer ( piano + keyboards)<br />
vorgestellt. Weitere Mitglieder der Formation sind die Sängerin Filippa Gojo, Saxophonist Pascal Bartoszak, Bassist Martin Burk und Schlagzeuger Matthias Knorr.</p>
<p>Sieht man sich die Biografie der einzelnen Musiker an (s. Homepage) verwundert die große Professionalität weniger: Alle Musiker schöpfen aus einer umfassenden, musikalischen Ausbildung an Musikhochschulen, spielten oder sind Mitglieder im JugendJazzOrchester NRW und hatten tatsächlich bereits Konzerte rund um den Globus.</p>
<p>Song 1 / Leise und sphärisch &#8211; wie aus einem fernen Land &#8211; hört man beim ersten Titel &#8220;If Only&#8221; zunächst Keyboard- und Pianoklänge. Die Lautstärke breitet sich aus, bevor die eigentliche Komposition mit Gitarre, Stimme und später einsetzendem Saxophon beginnt. Im Zusammenklang der verfremdeten, später scharf klingenden Stimme der Sängerin Filippa Gojo und<br />
dem Fender-Rhodes Sound, steigert sich die Musik dynamisch-tranceartig zu einem Soundinferno, wechselt später wieder zum versonnen- lyrischen Piano um dann abermals mit einer sich heftig überlagernden Klangcollage zu funkeln und zu schillern. Eine ruhige Gitarrenpassage scheint &#8220;If Only&#8221; ausklingen zu lassen &#8211; aber der Titel bäumt sich am Ende nochmals im Spiel der gesamten Formation wie ein Schrei auf. Das innovative Stück geht über 10:26 und wirkt wie eine Jazz-Suite in mehreren Sätzen.</p>
<p>Song 2 / Klänge von Percussions, Drums und Gitarre leiten wie ein unregelmäßig tropfender Wasserhahn die zweite, melodiöse Komposition &#8220;Vorgefühl&#8221; ein. Die harmonisch schwingende Gitarre spielt dann das Thema. Der Sound wird zunehmend dichter und ein großartiges Saxophonsolo windet sich exzessiv in immer schrägeren, jazzigen Tönen, voller Verve. Pascal Bartoszaks Spiel ist von hoch musikalischer, improvisatorischer Substanz &#8211; ohne experimentierwütig zu sein.</p>
<p>Song 3 / Das ruhige &#8220;Beyond The Picture Frame&#8221; tönt zu Beginn kammermusikalisch und erfreut durch die kristallklare, modulationsreiche Stimme von Filippa Gojo. Eine Stimme, die weich und auch hart klingen kann, die mühelos und intonationssicher höchste Höhen schafft und von großer Schönheit ist. Man soll nicht vergleichen, aber ich fragte mich, wieso ich an die inzwischen sehr und zu recht berühmte koreanische Jazzsängerin Youn Sun Nah dachte, als ich diesen Song und Filippas Stimme hörte. Auch in diesem Song gibt es wieder ein wunderbar leichtes und spielerisches Saxophonsolo und zart hingetupfte bis impulsive Gitarrenklänge von Johannes Maas. Mit einem feinen Schlagzeugsolo und mehr rhythmischem Gesang endet &#8220;Beyond The Picture Frame&#8221;. Dieser Titel ist übrigens der einzige, in dem Lyrics gesungen werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Song 4 / Auch das folgende &#8220;Yellow&#8221; beginnt mit Filippas Vocalismen, die duettartig mit dem Saxophon kontrastieren, harmonieren, verschmelzen &#8211; und sich über weite Strecken des neunminütigen Titels ziehen. Nikolas Schriefer verzaubert später in seiner Komposition mit wunderschönem virtuosem Klavierspiel, in welches sich am Ende wieder Gesang integriert. &#8220;Yellow&#8221; ist das ruhigste Stück auf dieser CD.</p>
<p>Song 5 / Im Uptempo geht es bei „Last Of The Least“ stürmisch mit Schlagzeug und Saxophon weiter. Filippas schneller Scatgesang mischt sich unter und wird abgelöst vom swingenden Drive der Gitarre. Nach plötzlichem Abruch erklingen in wechselnder musikalischer Begleitung Vokalismen der Sängerin in allen Tonhöhen: glaskar, ätherisch, jazzig und weltmusikalisch zugleich. Man assoziiert exotische Welten und fühlt sich vereinzelt erinnert an eine „zeitgenössische“ Yma Sumac. Ein fulminantes Saxophonsolo schleicht sich ein und bietet im Zusammenspiel mit dem Drummer Matthias Knorr jede Menge Funk und Groove. „Last Of The Least“ ist ein Titel voll spannungsreicher Kontraste – die ein typisches Indiz der „Senary System“Formation sind.</p>
<p>Song 6 / Im Adagio erstrahlt Nikolas Schriefers Pianospiel bei „With Desperate Courgage“ in „jarrettscher“ Schönheit. Weiche, sängerische Vokale integrieren sich, dem markant gesetzte Basstöne von Martin Burk folgen. Ein melodiös gespieltes Saxophon beendet die ruhige Phase des Stücks um einer vom Schlagzeug dominierten sich mehr und mehr intensivierenden Klangdichte auf langgezogener Tonebene bis hin zum Fortissimo Raum zu geben. Der dramatische Höhepunkt ebbt ab &#8211; der Song blendet sich aus mit wenigen ruhigen Noten der Sängerin Filippa Gojo. Gerade bei dieser Komposition wird deutlich, wie klangschön und inspirativ er von allen sechs Musikern dieser Formation interpretiert wurde.</p>
<p>Die Musik von Senary System zeichnet sich durch hohe Homogenität aus. Alle Musiker spielen in Gleichwertigkeit – aber jeder Einzelne mit seiner ihm eigenen Souveränität und Improvisierfreude. Auch die Stimme der Sängerin ist gleichrangig eingebunden, eben weil sie wie ein Instrument neben den anderen Instrumenten empfunden wird. Die Musik hat fast nie<br />
gleichbleibende Tempi innerhalb eines Stücks. Sie ist in einem stetigen, kreativem Wandel von ruhig zu laut, von Schönklang zu schrillen Klangkaskaden oder asymmetrischen Klangstrukturen. So ist dieses erste technisch zudem hervorragend  aufgenommene Album BEYOND absolut gelungen: innovativ und begeisternd. Es beinhaltet alles, was das Jazzherz<br />
begehrt.</p>
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		<title>Jazz Fusion CD- Florian Ross Elektrio &#8211; Wheels &amp; Wires- so gut da fliegt dir der Draht aus der Mütze</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Dec 2011 20:43:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazzie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Köln- Eine besondere Jazz Fusion CD wurde vor kurzem in Deutschland veröffentlicht. Die hat es in sich. Übersetzt man wheels&#38;wires kommt man auf  &#8220;Räder und Drähte&#8221;. Bei Draht fällt mir ein, das man früher sagte:Da fliegt dir der Draht aus der Mütze. Bezogen auf die Räder: &#8220;da fliegt dir doch glatt ein Rad ab&#8221;, das  ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Köln- Eine besondere Jazz Fusion CD wurde vor kurzem in Deutschland veröffentlicht. Die hat es in sich. Übersetzt man <strong><em>wheels&amp;wires</em></strong> kommt man auf  &#8220;Räder und Drähte&#8221;. Bei Draht fällt mir ein, das man früher sagte:Da fliegt dir der Draht aus der Mütze. Bezogen auf die Räder: &#8220;da fliegt dir doch glatt ein Rad ab&#8221;, das  sagten meine Mechaniker früher bei besonderen Ereignissen.</p>
<p>Die besondere Begebenheit für mich ist, das es sich mit dem Künstler Florian Ross  um einen Kölner Musiker handelt. Ich hatte sogar schon mal das Vergnügen einem Konzert im Pfandhaus beizuwohnen, das ist aber schon länger her und da war es ein Klavier unter seinen Händen. Ja Leute, ein wenig Lokalkolorit muss ja wohl sein.</p>
<p>Zur Sache. In der letzten Woche landete <em>&#8220;WHEELS &amp; WIRES &#8220;</em> wie sagt man so schön,  bei mir auf dem Plattenteller. Eigentlich schreibt der Werner bei uns die Rezensionen, wobei nicht alle Jazz Musik Jangre sein Fall sind. Gut also  für mich, das das Album von  Florian Ross (Hammond B3), Jesse van Ruller (guit) and Martijn Vink (dr) bei mir gelandet ist.</p>
<p>Schon nach den ersten beiden Titeln <em><strong>Doors Closed</strong></em> und <strong><em>Okay</em></strong>  kristallisiert  sich ein lupenreines Album der Klasse ich würde sagen Jazz-Rock, mit einem Deutschen und zwei Holländischen Jazz Masterplayers heraus. Wobei ich es einfach auch gar nicht so festlegen will ob es es Jazz-Rock  oder eher Jazz Fusion ist. Vollkommen egal. Schubladen sollen andere definieren.Was ich höre gefällt mir.</p>
<p>Der Kölner Pianist Florian Ross zeigt hier, dass er nicht nur ein Klaviervirtuose, sondern auch ein Meister an der Hammond B3 Orgel ist. Ein Meister braucht und findet oft auch seinesgleichen. Die Wahl für  <strong><em>wheels&amp;wires</em></strong>  mit Jesse van Ruller an der Gitarre und Martijn Vink am Schlagzeug finde ich genial. Die beiden Niederländer  sind so was von erste Wahl, wie es besser bei internationaler Zusammenarbeit in Sachen Jazz  nicht gehen kann. Hut ab. Was da in Holland in den letzten Jahren an Musikern an der Bühnenkante steht ist einfach schlicht Klasse.</p>
<p>Was die drei Muisker hier in die Rille gebannt haben, ist Jazz mit Fusion-Elementen, auf technisch und improvistorisch höchstem Niveau. Jeder Titel der CD groovt  unglaublich. Zum einen liegt das an Florian Ross  unglaublicher Bass Begleitung, auf der Hammond B3.  Ich lobe, ja ich schwärme aber richtig für  die Gitarre, denn gerade sie verleiht den 10 Stücken  auf der CD, die  ganz besondere Note. Sie ist treibendes Element für  auch swingende Jazz  funk  grooves.</p>
<p>Bis auf &#8220;Biscuit&#8221; von Jesse van Ruller stammen alle Titel aus der Feder von Florian Ross. Damit muss ich für heute erst mal Schluss machen. Zu den Feinheiten lege ich in den nächsten Tagen noch etwas nach, weil jetzt kurz vor Weihnachten ist die Zeit echt knapp. Ich finde die Scheibe auf jeden Fall so gut, das ich mir mein Urteil nicht bis  nach den Feiertagen aufsparen wollte.  In erster Linie möchte ich Euch liebe Jazzfreunde diese CD ans Herz legen. Wenn ihr gerade jetzt in den Weihnachtstagen surft, oder auf der Suche nach einer wirklich sehr guten Jazz Fusion CD seit, dann lasst Euch diese nicht entgehen!!!</p>
<p>Auf der <a href="http://www.florianross.de/">Webseite von Florian Ross </a>erfahrt Ihr mehr über den Künstler und Komponisten.</p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Florian-Ross-Elektrio/dp/B0062441Z8">Hörproben gibt es auch bei Amazon<br />
</a></p>
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<p>&nbsp;</p>
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]]></content:encoded>
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		<title>ROGER CICERO – IN DIESEM MOMENT-Komplex &amp; pulsierend von A –Z</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Nov 2011 10:09:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ROGER CICERO – IN DIESEM MOMENT / CD 28. Okt. 2011 Komplex &#38; pulsierend von A –Z : Ein starkes Album. Ich gebe es zu – der „neue“ Sound von Cicero&#8217;s Album „In diesem Moment“ hat mich nicht blitzschnell angeflogen&#8230;.zu sehr war mein „Cicero-Fan-Gehör“ auf den Big Band Sound fixiert, der seine bisherigen drei Soloalben ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ROGER CICERO – IN DIESEM MOMENT / CD 28. Okt. 2011 Komplex &amp; pulsierend von A –Z : Ein starkes Album.</strong></p>
<p>Ich gebe es zu – der „neue“ Sound von Cicero&#8217;s Album „In diesem Moment“ hat mich nicht blitzschnell angeflogen&#8230;.zu sehr war mein „Cicero-Fan-Gehör“ auf den Big Band Sound fixiert, der seine bisherigen drei Soloalben brillant markiert.<br />
<a href="http://www.jazzie.net/assets/in-diesem-Moment.jpg"><img class="size-full wp-image-1358 alignleft" title="in-diesem-Moment" src="http://www.jazzie.net/assets/in-diesem-Moment.jpg" alt="" width="400" height="400" /></a> Aber aus dem „loslassen können“ von geliebt-vertrauten Hörgewohnheiten ergeben sich oft neue Sicht- und Hörweisen und im Falle von Cicero&#8217;s neuer CD war das sehr lohnend. Ja, man muss konstatieren: Cicero hat zwar wie immer Jazzelemente in seine Musik einbezogen &#8211; aber der Sound seiner neuen CD wird hart dominiert von Pop-Funk &#8211; und Mainstreamklang !<br />
Oh Schreck &#8211; ist das was Schlimmes? Für Musikliebhaber „mit Anspruch“ hat „Mainstream“ betont gerne einen negativen Beigeschmack! Natürlich waren es Jazzpuristen, die Louis Armstrong seinerzeit die Welterfolge in den Popcharts mit „What a Wonderful World“ oder „Hello Dolly“ verübelten. Für Armstrong aber gab es nur „gute oder schlechte Musik“ egal um welche Kategorie es sich handelte – so konterte Louis in den 60ern.</p>
<p><span id="more-1357"></span><br />
Nach drei stilistisch zumindest sehr „ähnlichen“ Alben ist Cicero&#8217;s Wunsch nach einer musikalischen Veränderung verständlich. Wer so talentiert ist wie Cicero, der kann und sollte sich souverän an unterschiedlichste Musikstile wagen – sich in vielen Richtungen ausprobieren. Das hat er gemacht – aber bisher hauptsächlich in Livekonzerten, nicht auf seinen Alben.<br />
Tatsächlich ist dem gesamten Ciceroteam (rundum erneuert bis auf seine Band) nun ein sehr komplexes, vom ersten bis zum letzten Song stark pulsierendes Album gelungen. Einigen kritischen Stimmen, die da hauptsächlich doch wieder nur den „alten Cicero“ aufspüren wollen – und das meist nach nur einigen Sekunden Hörproben (!) widerspreche ich. Denn dieses vierte Album verfolgt eindeutig konsequenter und fruchtbarer die Pop- und Funkausrichtung als es sein Album „Artgerecht“ (2009) in Ansätzen mit schönen Songs wie u.a. „Spontis zeugen Banker“ zeigte. Da ist jetzt definitiv ein NEUER SOUND in Ciceros Musik!<br />
Als Erstes wäre zu beleuchten, was den gravierend neuen Sound ausmacht – nämlich die Arrangements! Die hohe Qualität der ungeheuer vielschichtigen, sorgsam ausgefeilten, absolut kreativen und oft pompösen Arrangements zu erfassen, dazu bedarf es ein mehrmaliges Hören.<br />
Bei dem Song „Was weißt du schon von mir“ kann man nur staunen, wie gelungen opulente Streicher sich mit satten, und später fanfarenartigen Bläsersätzen regelrecht popsymphonisch verquicken. Für das funkige Klangbild sorgt bei den stark rhythmischen Titeln -. und die machen den Großteil der neuen CD aus &#8211; ein durchgängig knalliger Drumsound! Matthias „Maze“ Meusel hat gut zu tun – und er tut es brillant!<br />
Großorchestral umlagert mit Streichern und Bläsern ist auch der Song „Erste Liebe“! Dazu steigern vordergründiges Schlagzeug und Hervè Jeanne&#8217;s satte Basstöne die Dynamik. Intensiv und „laut“ gesungen ist das alles andere als eine sentimentale Erinnerungsschnulze!<br />
Dynamik ist auch der Grundstoff, der die gesamte CD durchzieht – egal ob Ballade oder Funknummer. Dafür ist selbstverständlich auch Roger Cicero naturgemäß zuständig. Wenn er singt – egal wo und wann &#8211; wird er zum Intensivtäter! Seine stimmliche Flexibilität, die Kraft und Nuancierung seines Gesangs ist in allen unterschiedlichen Songs der neuen CD gleichbleibend eindrucksvoll. Der Mann hat einfach nicht nur „eine“ Stimme, sondern viele !<br />
Beim Funktitel „Nicht für mich“ aber auch bei „Was weißt du schon von mir“ schafft seine Stimme anfangs tiefste sauberste Basstöne – die wirklich „ gesungen“ sind &#8211; und nicht nur „dunkel gemurmelt“! Die nächste Strophe geht dann in die mittlere Lage, und mit dem Refrain erreicht er mühelos kraftvolle Höhen. Dieser Tonumfang ist immer wieder beeindruckend.<br />
Die Dancenummer „Nicht für mich“ hat den härteren Drive und ist funkiger konzipiert als „Der Typ im Spiegel“. So wie auch anfangs bei „Keine Halben Sachen“ benutzt Cicero eingangs sogar musikalische Attribute des RAP – aber ohne zu rappen. ( Ich bin überzeugt- er könnte es perfekt! )<br />
Eine glänzende 80er Dancefloor-Disconummer mit typischen Phillysound-Streichern ist „Der Typ im Spiegel“ geworden. Roger singt den Titel mit geradezu traumwandlerischer Sicherheit.. als ob er nie etwas anderes als „Disco“ gesungen hätte. Absolut mitreißend! ( Das findet Söhnchen Louis auch. Wie in einem jüngsten Cicero-Interview zu hören ist, war er es, der Roger zu diesem Titel animierte + inspirierte. Louis liebt nämlich „Man in the mirror“ von Michael Jackson. .. das am Rande)<br />
Und gerade hier zeigt Cicero bei einer &#8220;einfachen&#8221; Disconummer seine gesangliche Vielseitigkeit und Könnerschaft und seine unvergleichliche Dynamik mit der er so einen Song zu steigern vermag. Für mich persönlich könnte der Song gut 3 Minuten länger sein – damit man sich so richtig austoben kann!<br />
Der Hintergrundchor, nicht nur bei „Der Typ im Spiegel“, ist auf vielen Songs dieser CD zu hören, und wurde komplett von Roger eingesungen, wobei er häufig seine Kopfstimme einsetzt. Er arbeitet auch häufig beim Refrain eines Songs mit Stimmverdoppelung oder Stimmüberlagerungen. Das gab es auf den vorherigen Alben kaum – passt hier aber gut zum Pop -und Mainstreamcharakter – und erspart den Mädchenchor ( grins)<br />
Etwas ausgefallen wirkt der Song „Einfach mal“ weil zunächst Ulrich Rode mit dominierender Gitarre leichten Countrysound verbreitet. Später gesellen sich viel Instrumente hinzu – aber der Song bleibt von einer flirrenden Leichtigkeit, und hat nicht den verschwenderisch dichten Klang der anderen Songs. Im Mittelteil begeistern mich mal wieder Roger&#8217;s Vokalismen, die gekonnt und lässig daher kommen, wie nur er es kann.<br />
Neben viel Funk + Pop gibt es aber doch so zwei, drei Songs die man sich auch auf den vorherigen Cicero-CDs vorstellen könnte. Da wäre zuerst der Song „Zu Zweit“ in dem er paradoxerweise seine Erinnerung an seine Einsamkeit besingt: „Hallo Einsamkeit“ &#8211; so beginnt der Refrain des Songs. Schön swingend begeitet von Jazzpianist &amp; Bandleader Jools Holland und Cicero selbst , singt er den Song mit vergleichbarem Charme wie damals „Bin heute Abend bei dir“ von der „Beziehungsweise“<br />
Auch &#8220;Adieu &amp; Kiss&#8221;, würde auf eine frühere Cicero-CD passen – nicht zuletzt weil hier noch einmal Lutz Krajenski am Keyboard sitzt – der ja leider die Cicero-Band verlassen hat. Der Song wurde auch von Krajenski geschrieben. Das Arrangement ist anspruchsvoll und sehr ungewöhnlich! Wenn ich den Song musikalisch einordnen sollte, würde ich das Stück als ein sehr gelungenes &#8220;Jazz-Chanson&#8221; bezeichnen, denn beide Stilmerkmale von Jazz und Chanson sind darin enthalten.</p>
<p>Mir kommt bei dem Stück sogar Hildegard Knef in den Sinn – musikalisch wie textlich gibt es da für mich eine gewisse Nähe. Der Song würde gut auf eine alte Knef-Platte passen – aber besonders auch auf die CD, welche die Knef in ihren späten Jahren mit Till Brönner machte.<br />
Um den Song zu beschreiben, welcher der CD den Titel gab, verarbeite ich hier etwas die Zeilen aus meiner bereits erfolgten Besprechung zur Single-Auskoppelung – damit diese Album-Rezension komplett ist.<br />
Ich fand die Melodie von „In diesem Moment“ zunächst eher schlicht &#8211; weil sehr eingängig &#8211; fast schon &#8220;ohrwurmmäßig&#8221; angelegt und deshalb war eine gewisse Unterschätzung schnell gegeben. Aber auch kleine Melodien haben großen Reiz, wenn sie interessant arrangiert sind &#8211; wie hier geschehen. Inzwischen mag ich den Titel immer mehr mit jedem weiteren Hören. Der Refrain hat eine sogartige Wirkung. Im instrumentalen Mittelteil hört man „leise“ und im tragenden Stil melancholisch klingende Bläser – diese Passage ist von großer musikalischer Schönheit.<br />
Cicero&#8217;s Stimme klingt trotz großer Intensität etwas anders und weicher als gewohnt &#8211; was aber vollkommen stimmig mit dem gedankenvollen, sozusagen &#8220;in sich gekehrten&#8221; Text einhergeht. Ein Text, der die vielen Realitäten unseres Lebens wahrnimmt oder beschreibt&#8230; die unendlich vielen unterschiedlichen Situationen, die Menschen einander erfahren. Alles passiert gleichzeitig&#8230;aber Jedem passiert es zu &#8220;seiner&#8221; Zeit. Das ist nachdenklich, bewusst und ernst &#8211; aber nie sentimental.<br />
Damit bin ich bei den „Texten“. Ich finde sie mehrheitlich gut und bestimmt gleichrangig mit den Ramond-Texten. Es fehlt etwas der mitunter ironische Wortwitz, statt dessen gibt es ernstere, reflektive Betrachtungen von Lebenszuständen oder Erinnerungen an Gewesenes. Natürlich ist da auch Humor bei Texten wie „Alles kommt zurück“ oder „Nicht für mich“ .<br />
Wenn es um „Liebe“ geht, ist dieses Album in den Texten ernsthafter, melancholischer als seine Vorgänger. Im Song „Was weißt du schon von mir“ heißt es: Mein Kopf ist eine Insel, von dem kein Traum entfliehen kann &#8211; deine leiseste Berührung kommt als Tsunami dort an&#8230;.<br />
Und im absoluten Highlight der CD „Dunkelheit zu Licht“ singt Roger: Und dass du alles in den Schatten stellst, wenn du in meine Arme fällst, dann leuchtet dieser Raum ganz wie von selbst – und dass mein Leben etwas heller ist, jedes Mal wenn du den Raum betrittst, wird Dunkelheit zu Licht .<br />
Muss ich das nun kitschig finden? Nein &#8211; mir gefällt das, ich finde das schön Man muss diese Texte nicht angehen, wie einige Kritiker und auch „strenge Hörer“ &#8211; die sich offensichtlich wie Literaturprofessoren aufspielen und in ihrem &#8220;ach-so hohem-Anspruch&#8221; Rezensionen schreiben, die mehr eitle Selbstdarstellung sind als eine CD-Besprechung. Baden im Licht ihres hohen Anspruchs &#8211; dass ist wichtiger als sich direkt mit der Musik und den Texten zu befassen. Und niemand legt bei englischenTexten die Messlatte derart hoch. In einer Popballade brauche ich keine kafkaeske Unverständlichkeit.<br />
Mit „Dunkelheit zu Licht“ ist Cicero ein weiteres Meisterwerk wie „Ich hätt&#8217; so gern noch Tschüß gesagt“ gelungen. Ein große Ballade, in der Cicero sich mit allen Facetten aussingt. Hier können wir wieder sein massives Gesangstalent bewundern. Von leise bis dramatisch. Romantisch, wehmütig aber niemals lasch oder banal. Ich bin sehr gespannt auf die kommende Livepräsentation – dieser Song wird mit Sicherheit ein Konzerthighlight.<br />
Die CD ist für mich durchweg gelungen &#8230;. sie ist funkensprühend, modern, voller Power und Leben – und dabei immer differenziert. Ich weiß es nicht – aber vielleicht ist „In diesem Moment“ der erste künstlerisch wirklich gleichrangige UND gänzlich neue Gegenpol zu seinem großen Erstlingserfolg &#8220;Männersachen&#8221;.</p>
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		<title>Neue CD  Lutz Krajenski Big Band meets Juliano Rossi</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Oct 2011 09:24:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazzie</dc:creator>
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		<category><![CDATA[rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gibt vermutlich keine andere Big-Band-Besetzung in Deutschland, die in den letzten Jahren ein so großes Publikum erreicht hat wie die der Roger-Cicero-Big-Band. Unter der Leitung von Lutz Krajenski spielten sie die drei bisher erschienenen und weit über eine Million mal verkauften Alben ein, traten beim Eurovision Song Contest vor rund einer Milliarde Menschen auf und begeistern auf Tourneen viele 100.000 Zuschauer.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt vermutlich keine andere Big-Band-Besetzung in Deutschland, die in den letzten Jahren ein so großes Publikum erreicht hat wie die der Roger-Cicero-Big-Band. Unter der Leitung von Lutz Krajenski spielten sie die drei bisher erschienenen und weit über eine Million mal verkauften Alben ein, traten beim Eurovision Song Contest vor rund einer Milliarde Menschen auf und begeistern auf Tourneen viele 100.000 Zuschauer.</p>
<p>Das sind die nackten Zahlen. Doch hinter dieser eindrucksvollen Bilanz stehen elf musikalische Individualisten, die allesamt zu den wohl Besten ihres Fachs gehören. Allen voran der Bandleader, Pianist und Arrangeur Lutz Krajenski, der bereits seit vielen Jahren ein fester und umworbener Bestandteil der europäischen Musikszene ist. Die Liste der Künstler, mit denen Krajenski zusammengearbeitet hat, ist lang und bunt: Tom Jones, Ulrich Tukur, Roachford, Inga Rumpf, Udo Jürgens, Randy Crawford, Jasmin Tabatabai, Mousse T. u.v.m.</p>
<p>Dass diese außergewöhnliche Big-Band-Besetzung unter dem Namen Lutz Krajenskis endlich ihr erstes eigenes Album produzieren würde, war zu erhoffen, dass sie sich zu diesem Anlass mit dem Swing-Crooner und Gesangschamäleon Juliano Rossi alias Oliver Perau zusammentut, zu erwarten. Denn Krajenski und Rossi sind seit vielen Jahren ein musikalisches Team, echte Buddys und Begründer der „New Generation of Swing“. Zusammen haben sie auch das letzte Soloalbum von Juliano Rossi komponiert und produziert, welches beim legendären New Yorker Jazzlabel Blue Note unter Vertrag steht. Herr Rossi ist der erst dritte deutsche Jazzmusiker, dem dieses Privileg zuteil wurde.<span id="more-1337"></span></p>
<p>Auf der beim Peppermint Park Label im August 2011 veröffentlichten CD glänzen großartige Pop- und Swingklassiker in überbordenden Arrangements, prachtvolle Eigenkompositionen der Herren Rossi/Krajenski und Instrumentalstücke, die an Eleganz und Verve nur schwer zu toppen sind. Ein Big-Band-Album, das es in dieser Opulenz und Wildheit seit langer Zeit nicht mehr gegeben hat und Erinnerungen an die glorreichen 50er und 60er Jahre weckt!</p>
<p>Wobei ich mir doch eine kleine Anmerkung erlauben möchte. Es sind einige Stücke auf dieser CD die Exorbitant herrvoragend arrangiert und gespielt werden. Aber nicht alle Gesangsstücke sind Juliano Rossi auf den Leib geschneidert. Das liegt vor allem daran, das wer die Band mit Roger Cicero oder Udu Jürgens gehört hat, natürlich auch sehr verwöhnt ist. Das Stück Hello/Hello sitzt wie angegossen und hat ein so richtig schönes, wie ich immer sage &#8220;Frankie Boy&#8221; feeling, wie in den großen Swing Zeiten von Sinatra in Las Vegas, während &#8220;i want my Money Back&#8221; dagegen ein wenig abfällt. Das ist jedoch wirklich Geschmackssache. Ich denke das wird der eine oder andere Hörer sicher anders beurteilen. Ich bin ja auch kein Big Band Experte.</p>
<p>Das beste Stück der Band für mich persönlich ist &#8220;Gotcha&#8221; mit tollen und perfekten Bläsersätzen und einem Mords Keybord Solo in bester &#8220;Tower of Power&#8221; Manier. &#8220;The Rain in Spain&#8221; erfüllt mein Swing und Jazz Harmoniegefühl vollständig. Ich bin mir sicher das nicht nur die CD Hörer, sondern auch vor allem Konzertbesucher der Band, auf Ihre Kosten kommen. Die Energie und Dynamik dieser Big Band hat es einfach in sich und schreit nach Publikum und Applaus.</p>
<p>Für Freunde der Big Band Musik gehört diese CD jedenfalls unbedingt auf den Plattenteller. Für Freunde des Smooth Jazz ist sie nicht geeignet. Für Freunde gut klingender Piano/Keybord Arrangements und Solos ist sie sehr empfehlenswert.</p>
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		<title>Barbra Streisand neue CD &#8211; What Matters Most</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Aug 2011 09:16:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werner's Jazz Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[cd]]></category>
		<category><![CDATA[rezension]]></category>
		<category><![CDATA[werner matrisch]]></category>

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		<description><![CDATA[Barbra Streisand &#8211; What Matters Most  neue CD &#8211; 19. August 2011-  Für Streisands weltweite Fangemeinde heißt das: Sie bleibt weiterhin die Gesangsgöttin, die sie seit 50 Jahren ist ! Ihr neuestes Album liefert den hörbaren Beweis: Barbra singt mit 69 immer noch überirdisch schön. Wer sonst im Bereich Pop/Chanson kann mit seiner Gesangsstimme so ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jazzie.net/wp-content/uploads/wmm_cover.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1326" title="wmm_cover" src="http://www.jazzie.net/wp-content/uploads/wmm_cover-300x298.jpg" alt="" width="251" height="249" /></a>Barbra Streisand &#8211; What Matters Most  neue CD &#8211; 19. August 2011-  Für Streisands weltweite Fangemeinde heißt das: Sie bleibt weiterhin die Gesangsgöttin, die sie seit 50 Jahren ist !</p>
<p>Ihr neuestes Album liefert den hörbaren Beweis: Barbra singt mit 69 immer noch überirdisch schön. Wer sonst im Bereich Pop/Chanson kann mit seiner Gesangsstimme so eindringlich erzählen, so zärtlich flüstern, so innig das Glück vergangener Liebe beschwören, dass man am Ende glaubt, eher einem Gebet gelauscht zu haben statt eines Liedes ?</p>
<p>Streisand&#8217;s neue CD „What Matters Most“ empfinde ich als ihr bisher „emotionalstes“ Werk, was bei über 60 Streisandalben schon etwas bedeutet! Diese Einschätzung deckt sich mit den Meinungen von Streisandfans die ich kenne und denen in diversen Netzforen. Es scheint &#8211; zum ersten Male gibt es nahezu die totale Übereinstimmung zu einem neuen Streisand-Album. (Ich erinnere an das deutlich umstrittene Moviealbum – und auch „Guilty Pleasures“, ihre zweite CD mit Barry Gibb, gefiel längst nicht jedem Streisandfan ).</p>
<p>Inzwischen haben wir uns an Barbra&#8217;s „neue“ Stimme gewöhnt, die dunkler und wärmer geworden ist, „fast“schöner klingt als je zuvor, (um der Euphorie mal freien Lauf zu lassen !), aber bei lauten Passagen doch die Anstrengung nicht verbergen kann. Heisere Töne waren bisweilen schon auf dem vorherigen Album „Love Is The Answer“ zu hören. Dazu bemerkte Dieter Bartetzko in seiner ausführlichen Besprechung zum Album in der FAZ, Oktober 2009 – ich darf zitieren, denn schöner und treffender kann Barbra&#8217;s „älter“ gewordene Stimme nicht beschrieben werden:</p>
<p>„Aber sie spinnt die Noten nun wie Goldfäden, kostet sie aus, statt sie zu demonstrieren, lässt sie sacht verwehen, statt sie zu straffen. Und &#8211; das ist vielleicht das Schönste &#8211; wenn manchmal heisere, den Jahren geschuldete Töne einbrechen, dann werden sie nicht kaschiert, sie sind Bestandteil eines Klangbilds, das uns eine reife Frau schenkt, die verwundert und gelassen zurückschaut.“ <span id="more-1324"></span></p>
<p>Nun erfahre ich jedoch beim mehrmaligen Hören ihres brandneuen Albums, dass Barbra die „straffen“, weit ausladenden, schwelgerisch-laut gesungenen Töne offensichtlich zurückerhalten hat und rauhe Töne weitaus weniger „einbrechen“ als auf „Love Is The Answer.“ (Freude!)</p>
<p>„What Matters Most“ ist als reines „Tributalbum“ ihren Freunden, dem Filmschreiber- und Komponistenehepaar Alan und Marilyn Bergman gewidmet. Seit den frühen Sechzigern kennen sie sich und haben gemeinsam an kleinen oder auch Riesenprojekten (Yentl) gearbeitet. Der starke persönliche Bezug – die große Freundschaft &#8211; mögen sicher dazu beigetragen haben, dass Barbra mit diesen zehn hochmelodischen, zuvor niemals gesungenen Bergmansongs emotional besonders motiviert ist und ihre unvergleichliche Gesangskunst in allen Facetten voll ausbreitet.</p>
<p>Da ist nirgendwo ein Zurückhalten! Was bei einer weniger guten Stimme leicht peinlich werden könnte, kann hier wegen gesanglicher Könnerschaft und Ausdruckstiefe einfach und guten Gewissens nur genossen werden! Wieder geht es bei den Inhalten um die elementarsten Gefühle der Menschheit: Liebe, Freundschaft, Beziehungen, Verlassenheit, Sehnsüchte, Träume und Erinnerungen.</p>
<p>Die Bergmans sind große Lyriker, die ihre Texte einem Gemälde gleich, in pastellenen Tönen, gestalten. Romantik, Bezüge zur Natur und Melancholie begegnen sich auf sensibelste Weise in ihren Songs. Nach wie vor ist es Streisand&#8217;s große Begabung, mit ihrer wunderbaren Stimme, ihrem großen Einfühlungsvermögen und nicht zuletzt ihrer Intelligenz, die Visionen der Liedtexter und der Komponisten zu vermitteln. Diesen Visionen verleiht sie ein Dasein, welches glücklicherweise durch die verschiedensten Tonträger immer abrufbar ist.</p>
<p>Komponisten wie Sondheim, Legrand oder Jule Styne singen nicht umsonst ihr Loblied auf Barbra. Sie wissen, dass eine Barbra Streisand mit ihrer unverwechselbaren Interpretation jeden ihrer Songs auf das höchste Niveau bringt.</p>
<p>So ist „What Matters Most“ mit leider nur zehn – aber großartigen Songs – sowohl textlich als auch kompositorisch ein Album von geradezu sensationeller Qualität geworden. Musikalisch vielseitiger als ihre Letztes, gibt es neben Balladen auch sanften Bossa Nova ( So Many Stars, Solitary Moon) und Swingendes. ( Nice &#8216;n Easy, That Face.)</p>
<p>Die große Überraschung ist für mich der Song „That Face“, ( von Lew Spence) wo Barbra mit einer Frische swingt wie in den Sechzigern. Man erinnert sich an „You&#8217;re The Top“ aus dem Film „What&#8217;s Up Doc“ oder „You Wanna Bet“.</p>
<p>Nach einem langsamen Info legt sie los, steigert sich mehr und mehr und hat im zweiten Teil des Song Powertöne, die der fantastischen Big Band standhalten und die man so lange nicht von gehört hat. ( Da könnte ein ganzes Swing-Album glatt ein erneutes Meisterwerk werden!)</p>
<p>„Nice &#8216;n Easy“, ( Lew Spence) die berühmte Swingnummer von Sinatra klingt da verhaltener, aber auch elegant und charmant. Ja, es swingt noch, aber verzögert. Hinreißend wie Streisand hier den Swing sozusagen in „Zeitlupe“ zelebriert! Von den zwei Bossa-Nova-Songs halte ich „Solitary Moon“ komponiert von Johnny Mandel, für gelungener als „So Many Stars“.(von Sergio Mendes) Ihre Stimme ist wie „schwebende Magie“. Das Saxophonsolo von Dan Higgins schmiegt sich wunderbar in die sinnliche Melodie.</p>
<p>Über die Arrangements des Albums kann man diesmal nur großes Lob ausschütten. Mit William A. Ross hat sich Streisand wohl den für sie besten Arrangeur an Land gezogen. Seine Güteklasse hatte sich bereits erfolgreich bei ihrer großen Konzerttour 2006/2007 erwiesen. Wo beim Moviealbum ein Riesenorchester träge und impulslos spielte, sind die Arrangements vom neuen Album viel konkreter auf die Komposition eingestellt. Selbst wenn die Geigen bei den Balladen kompakt schwelgen ist das viel stimmiger und differenzierter.</p>
<p>Barbra liebt nun einmal diesen sinfonischen Orchesterklang &#8211; und es scheint, dass diesmal ihre Stimme in perfekter Weise mit dem Orchester harmoniert. Da klingt nichts schlaff oder müde – die Balladen bekommen Dynamik und eine schon arienmäßige Intensität. Bill Ross hat auch mit den Trompetensoli von Chris Botti bei „Alone In The World“ und „Nice &#8216;n Easy“ dem Sound des Albums stimulierende barjazzige Akzente verliehen.</p>
<p>Berühmtester Song der CD ist die Michel Legrand Komposition „The Windmills Of Your Mind“. Versionen von diesem Titel sind unzählbar vorhanden, aber am stärksten im Gedächnis geblieben ist zweifellos Dusty Springfields Version. Hört man nun Barbra Streisand, die den Song zu Beginn a capella singt, vermittelt sich ein ganz anderer, viel ernsterer Eindruck.</p>
<p>Was bei Dusty eine schöne Popballade war, wird bei Barbra regelrecht zu einem Kunstlied. Dabei ungekünstelt, schlicht und klar. So wie Barbra eben singt &#8211; selbstverständlich und instinktsicher. Straight. Wenn ihre Stimme mit dem letzten Ton verklingt, und das Orchester sich ganz langsam mit dem traurigen Klang einer Violine aus dem Song schleicht, weiß man, dass der Song niemals vorher so ernst und bedeutungsvoll in aller Signifikanz gehört wurde.</p>
<p>Ja, das ist Moll und klingt traurig. Und so liegt durchaus – abgesehen von den 2 Big Band Titeln &#8211; zumindest eine große Ernsthaftigkeit und besonders auch Melancholie in allen Songs – textlich und auch kompositorisch. .<br />
Ich hatte es eingangs erwähnt, dass man bei manchen Songs den Eindruck hat, einem Gebet zu lauschen. In ganz besonderer Weise trifft das auf den Jerry-Goldsmith-Song „Alone In The World“ zu. Barbra&#8217;s Gesang ist an Innigkeit, Klarheit und Intensität nicht zu überbieten. Der Song gehört zu meinen absoluten Favoriten der CD.</p>
<p>Eigentlich ist aber jeder Song dieses Albums ein eigenes Meisterwerk für sich. Unbedingt dazu zähle ich auch Legrand&#8217;s „Something New In My Life“ . Abgesehen davon, wie Barbra die Lyrics in sublimster Weise vorträgt, ist es immer wieder beeindruckend, wie unantastbar sauber ihre Intonation ist – und wie genau sie jede einzelne Note singt. Barbra hat &#8211; wenn sie einen Song liebt &#8211; große Erfurcht vor jeder Note die der Komponist schrieb.</p>
<p>Sie verändert meistens keine Note, was andere große Vokalisten mitunter gerne tun, und ja eigentlich auch Ausdruck musikalischer Kreativität ist. Sie läßt der Komposition ihr Eigenleben &#8211; improvisiert nicht.<br />
Das könnte man vielleicht „langweilig“ finden – bei Barbra jedoch ist es immer wieder ein Faszinosum, eine bekannte Melodie zum ersten Male von ihr gesungen zu hören. Es ist dann so, als ob man JETZT erst die Schönheit der Melodie wahrnimmt, weil sie mit ihrem Gesang voll und ganz auf die kompositorische Substanz achtet.</p>
<p>Barbra Streisand ist und bleibt unerreicht in ihrer Stimme, ihrer Musikalität, ihrer Phrasierungskunst und ihrem Instinkt, neue Songs zu Ihren Songs zu machen. Ich kann nur hoffen, dass auch Musikliebhaber von schönen Stimmen und anspruchsvollen Songs außerhalb der Streisand-Liga diese CD entdecken werden.</p>
<p>Nachsatz:<br />
Es gibt etwas, was mich stört bei den diversen Ankündigungen zu jeder Streisand-CD und natürlich auch zu „What Matters Most“: Gebetsmühlenartig wird da jedes Mal ausführlichst aufgelistet, mit wie vielen Preisen Streisand geehrt wurde, wie viele Goldene- und Platin Platten sie verkauft hat, usw. Ob das nötig ist – ich weiß es nicht.<br />
Es reicht doch, zu bemerken, dass sie die erfolgreichste lebende Künstlerin und Entertainerin ist &#8211; wenn als Fakt dafür nicht nur der reine Plattenverkauf sondern auch die zahllosen unterschiedlichen Preise und Auszeichnungen beachtet werden, die Streisand in dieser Anzahl als einzige Künstlerin kontinuierlich bis zur Gegenwart während ihrer 50 Jahre andauernden Karriere erhielt. (Werner Matrisch)</p>
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		<title>NIKOLA MATERNE &amp; Bossanoire- Hot Jazz Club Münster</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Apr 2011 20:49:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazzie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nikola Materne stammt aus Münster (ist ein Kind Nordrhein-Westfalens) und hat bereits in zahlreichen Produktionen als Sängerin und Komponistin mitgewirkt, u.a. in deutschen Kinofilmen wie „Goldene Zeiten&#8221; oder „Mondscheintarif“; der Theaterproduktion „No Time Toulouse“; hat Alben mit „Sphere“ und „Alien Café“ veröffentlicht und live u.a. mit Götz Alsmann musiziert. Kurz vor der Veröffentlichung ihrer ersten CD ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jazzie.net/wp-content/uploads/Nikola-Materne.png"><img class="alignleft size-medium wp-image-1284" title="Nikola-Materne" src="http://www.jazzie.net/wp-content/uploads/Nikola-Materne-300x298.png" alt="" width="300" height="298" /></a>Nikola Materne stammt aus Münster (ist <strong>ein Kind Nordrhein-Westfalens</strong>) und hat bereits in zahlreichen Produktionen als Sängerin und Komponistin mitgewirkt, u.a. in deutschen Kinofilmen wie „<strong>Goldene Zeiten</strong>&#8221; oder „<strong>Mondscheintarif</strong>“; der Theaterproduktion „<strong>No Time Toulouse</strong>“; hat Alben mit „<strong>Sphere</strong>“ und „<strong>Alien Café</strong>“ veröffentlicht und live u.a. mit <strong>Götz Alsmann</strong> musiziert.</p>
<p>Kurz vor der Veröffentlichung ihrer ersten CD &#8220;Wunderbar allein&#8221; am 13. Mai wollen Nikola Materne und ihre Band nochmal in ihrem &#8220;Heimathafen&#8221; ankern, um ihre gefühlvollen Jazzchansons in deutscher Sprache zu präsentieren.<br />
Die poppig-jazzigen Eigenkompositionen von &#8220;Bossanoire&#8221; verbinden musikalische Einflüsse von Bossa Nova bis zum Walzer mit Nikolas ganz persönlichen Texten. Melancholische Balladen oder lässige Sambas, in denen sie mit ihrer sanften, klaren Stimme Geschichten erzählt &#8211; Geschichten wie &#8220;Wunderbar allein&#8221; oder &#8220;Wie konnte das passieren?&#8221; klingen wie aus dem Leben gegriffen und berühren sofort.</p>
<div><strong>Ort: Münster</strong></div>
<div><strong>Location: Hot Jazz Club [ <a href="http://www.hotjazzclub.de/programm/events/bossanoire2011.html">http://www.hotjazzclub.de/programm/events/bossanoire2011.html</a> ]</strong></div>
<div><strong>Datum: Samstag, 09.04.2011</strong></div>
<div><strong>Einlass: 19.00 Uhr</strong></div>
<div><strong>Beginn: 21.00 Uhr</strong><br />
<span id="more-1282"></span><br />
Das kommende Debut-Album beschreibt man in kurzen Worten am Besten wie folgt:<br />
Wenn sich der sonnig-weiche, wiegende Rhythmus des Bossa um unser winter-wundes Herz legt, wenn Melancholie in die Freude schwebt wie ein Tropfen Tinte in ein Wasserglas, wenn in das alte Schwarz-Weiß-Bild ein Sonnenstrahl fällt, dann ist das Nikola Materne &amp; Bossanoire. Die Sängerin Nikola Materne und ihre Band „Bossanoire“ haben sich ganz dem akustisch gespielten Chanson-Jazz verschrieben – Musik wie zu einem Film, déjà-vu und doch ganz neu. Mit silbriger, intensiver Stimme intoniert Nikola die schwebend-melancholischen, manchmal ironischen Lieder in deutscher Sprache, für die ihr die Band &#8211; aus wunderbaren Musikern &#8211; einen roten Teppich ausbreitet.</p>
<p>Die ausgekoppelte Single &#8220;Wunderbar Allein&#8221; hat übrigens auch eine Urkunde bei dem &#8220;<strong>Rock &amp; Pop Preis 2010</strong>&#8221; erhalten.</p>
<div>Auszüge sind zu sehen unter: <a href="http://www.myspace.com/bossanoire">www.myspace.com/bossanoire</a></div>
</div>
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		<title>Henrik Freischlader neues Live Album Tour 2010 Live</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Nov 2010 11:36:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazzie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit gestern ist es auf dem Markt. Das neue Doppelalbum Tour 2010 Live. Seit  gestern dem 26.11.2010, steht es in den Läden. Wer hätte gedacht das ein allein produziertes Album, wie das Martin Meinschäfer Album, live auf die Bühne gebracht, ebenso furios klingen kann wie Studioarbeit. Ich halte das kleine Blueswunderwerk in der Hand und ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit gestern ist es auf dem Markt. Das neue Doppelalbum <em>Tour 2010 Live. Seit  gestern dem </em>26.11.2010, steht es in den Läden. Wer hätte gedacht das ein allein produziertes Album, wie das Martin Meinschäfer Album, live auf die Bühne gebracht, ebenso furios klingen kann wie Studioarbeit.<a href="http://www.jazzie.net/wp-content/uploads/freischlader-live2010.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-1225" title="freischlader-live2010" src="http://www.jazzie.net/wp-content/uploads/freischlader-live2010.jpg" alt="" width="265" height="265" /></a></p>
<p>Ich halte das kleine Blueswunderwerk in der Hand und lege es vorsichtig in meinen CD Player. Und dann. Dann legen sich meine Ohren flach an. Von dem  Wind der jetzt aus meinen Boxen pfeift und mir um den Kopf wirbelt. Es fängt mit &#8220;I &#8220;einem meiner Lieblingsstücke an. Für Applaus lässt die Freischlader Crew gegenüber der  Live Alben Konkurrenz kaum PLatz.  Gut so.</p>
<p>Hier gehts um Musik. Musik satt.</p>
<p>120 fette Blues Minuten lese ich auf dem Cover.</p>
<p>Da geht&#8217;s einfach nahtlos zum nächsten Titel &#8220;got it made&#8221;. Dankeschön-bittschön sagt er ins Mikrofon und ab geht die Luzy  mit &#8220;So damn cool&#8221; &#8230;&#8230;.</p>
<p>Jetzt kann ich nicht mehr schreiben. Muss hören. Will hören.  Mein Tipp für Euch:Album kaufen und selber hören! Das Blues Hörerlebnis. <img src='http://www.jazzie.net/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
<p>Bei Foxy Lady (J.Hendrix) gibt es Stress im Bau. Meine Lady fragt mich ob es mit der Lautstärke die ich aufgedreht habe noch doller wird. Ob ich ins Flower Power Zeitalter gefallen sei?  Ich schließe die Tür und grinse. Ich glaube Hendrix hätte bei diesem fetten Sound auch aufgedreht und gedacht: Ah sieh mal so kann man es auch machen !!!</p>
<p>Klar die Stimme gehört nicht Jimmy, aber die Gitarre:&#8230;..Das geht fett durch Mark und Bein! Das stresst die Nachbran.Ganz sicher. Mich nicht. Unglaublich das schaffte Hendrix nur zugedröhnt. Die Töne fliegen aus der Rille und versetzen mich um Jahrzehnte zurück in die Zeit der ganz ganz Wilden. Das ist gar nichts für Warmduscher und Feingeister und sanfte Gemüter.Das ist harte und gute Musik. Ich frage mich wo nimmt der smarte Typ das her. Früher glaubte ich, für solche Töne und ein solches Gefühl muss man alle Slums und allen Dreck der Welt erlebt haben sonst kommen die nicht echt. Henrik Freischlader die  Revolution am Gitarrengriffbrett. Fein.</p>
<p>Der Meister der Bluesgitarre fordert seine Tour Gäste. Die Töne tanzen auf der Rille und wollen in die Welt. Was da rauskommt ist kurz und einfach ausgedrückt ein Hammer. Die Band spielt das einfach super, man spürt die Atmosphäre. Besser geht es nicht.</p>
<p>Ihr glücklichen die im Verlaufe des Jahres einem Henrik Freischlader Event beiwohnen durftet. Ich denke kein Blueser kam zu kurz, aber auch die Rock&#8217;n Roller und andere Gitarren Fans sind auf ihre Kosten gekommen.</p>
<p>Liest man die inzwischen internationalen Club Rezensionen (Holland ,Belgien) klingt dort die gleiche Begeisterung durch ,wie hier in unserem Land. Also Freunde der guten Musik jetzt vor Weihnachten hinlangen. Die Scheibe gehört ins Regal. Dann gints noch ein Konzert in :</p>
<div><em><strong>04.12.</strong> GB-London, the half moon, Herne Hill&#8230;.</em></div>
<div></div>
<div>Wenn ich richtig informiert bin, gibt es schon 31 Termine für 2011.<br />
Grund genug die Webseite im Auge zu behalten und rechtzeitig Tickets zu ordern.<em> Stay tuned Jazzie.<br />
</em></div>
<p><a href="http://www.henrik-freischlader.de/secret/wp-content/themes/TealGray.v2/newsletter/ext.php?t=lnk&amp;id=37&amp;sid=18&amp;mid=469">www.henrik-freischlader.de</a></p>
<p><a href="http://www.amazon.de/Tour-2010-Live-Henrik-Freischlader/dp/B00465TUGK">Album bei Amazon </a></p>
]]></content:encoded>
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		<title>YOUN SUN NAH-Innovativer Jazzgesang mit kristallklarer Stimme</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Nov 2010 03:10:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[YOUN SUN NAH    „SAME GIRL“  (CD erschienen  September 2010 ) Innovativer Jazzgesang mit kristallklarer Stimme Auch wenn ich weiß, dass ich sehr zur Euphorie neige wenn mir etwas gefällt, so finde ich es nicht übertrieben, dieses Album spontan zu den besten und zugleich erstaunlichsten Vokaljazz-Aufnahmen der letzten 10 Jahre zu zählen. Obwohl man die zwei ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>YOUN SUN NAH    „SAME GIRL“  (CD erschienen  September 2010 ) Innovativer Jazzgesang mit kristallklarer Stimme<br />
<img class="aligncenter size-medium wp-image-1220" title="YOUN SUN NAH" src="http://www.jazzie.net/wp-content/uploads/YOUN-SUN-NAH-300x300.jpg" alt="" width="455" height="455" /></p>
<p>Auch wenn ich weiß, dass ich sehr zur Euphorie neige wenn mir etwas gefällt, so finde ich es nicht übertrieben, dieses Album spontan zu den besten und zugleich erstaunlichsten Vokaljazz-Aufnahmen der letzten 10 Jahre zu zählen. Obwohl man die zwei Jazz-CDs nicht miteinander vergleichen kann: „Same Girl“ ist in meiner Wertschätzung ein hochkünstlerisches, insgesamt  mehr „leiseres“ aber auch stark innovatives Pendant zu Rachelle Ferrell&#8217;s grandiosem, mehrheitlich dynamisch-überbordendem „Live at Montreux“ (2002) Album – welches ich ebenfalls in die besten Vokaljazzaufnahmen der vergangenen Dekade einordne. Beide Alben stehen innerhalb des Jazzgesangs unverrückbar auf ( meinem)  Platz eins, aber unterscheiden sich dennoch absolut.</p>
<p>Wie man an meinen Rezensionen sieht, benötige ich oftmals doch recht „viele Worte“, bis ich eine CD ( für mich) zufriedenstellend besprochen habe. Immer will ich noch etwas hinzufügen, was mir ein- oder auffällt. Bei Youn Sun Nah&#8217;s CD „Same Girl“ kapituliere ich. Soviel klare Schönheit, Können, und Kreativität macht mich sprachlos – und nimmt mir sozusagen die Lust, nach geeigneten Superlativen oder Beschreibungen zu suchen. Da muss man einfach nur seine Ohren öffnen, zuhören, genießen und staunen.<span id="more-1219"></span></p>
<p>Dieses Album ist schlichtweg ein Gesamtkunstwerk mit all seinem Farben, den exzellenten   Klangschattierungen und besonders auch wegen eines Repertoires, welches in dieser Zusammenstellung ein wahres Ereignis darstellt. Die kristallklare Stimme der Koreanerin ist von einzigartiger Schönheit. Sie verlässt sich jedoch nicht auf dieses Geschenk der Natur,  sondern  beschreitet mit ungewöhnlichen Instrumenten und unerwarteten Arrangements wirklich innovative Wege im heutigen Jazzgesang. Endlich mal kein „Bar- und Kuscheljazz“, wie er von einer großen Anzahl der  fast unüberschaubaren, neueren Jazzsängerinnen der letzten Jahre vorgestellt wird.</p>
<p>Viel zu oft lese ich in User-Rezensionen über Jazzsängerinnen Kriterien, die mit „Jazz“ wenig zu tun haben. (&#8230;man kann dabei so gemütlich am Kamin sitzen und einen guten Rotwein trinken&#8230;usw.) Es wird gesäuselt, gehaucht oder genervt mit kleinen, dünnen Stimmchen die ich alles andere als „bezaubernd“ oder „ betörend“ finde – auch wenn es das Feuilleton so befindet.  In Interpretationen, die grenznahe am  Sprechgesang sind, werden dann die Lyrics von wunderschönen Standards beschwörend gewichtig  betont &#8211; alà  Frau Krall auf ihrer CD „Quiet Nights“. Nur gesungen &#8211; GESUNGEN   wird nicht.  Ich meine dazu, nicht jede dieser Gesang-Spezies ist eine Billie Holiday oder Anita O&#8217;Day !</p>
<p>Für Hörer, die im Jazzgesang weniger bewandert sind, könnten einige Songs der  Youn Sun Nah durchaus ein akustisches Abenteuer bedeuten und im extremen Kontrast zum wundervoll kunstvoll-schlichtem Opener „My Favorite Things“, bei dem sie sich  nur mit einer afrikanischen Kalimba begleitet, ziemlich überraschen!</p>
<p>Ich denke  hier z. B.  an den Titel „Breakfast in Baghdad“ in dem Youn Sun Nah  furiose  Scatlinien mit exotischen Klangmuster- und Farben vermischt und Höhen erreicht, die bestimmt manche Gläser  zerbrechen lassen,  wenn sie zu nahe am Lautsprecher stehen.<br />
Leicht bizarre Exkursionen leistet sie sich auch bei einem Titel von der  Hard-Rock-Band Metallica, „Enter Sandman“. Daneben interpretiert sie unterschiedlichstes Material &#8211; Songs von Randy Newman, Sergio Mendes,  einen  koreanischen  Traditional, ein Chanson und einen Blues von Terry Cox.</p>
<p>„Same Girl“ ist auch klanglich eine Produktion von herausragender Qualität. Die unfassbare stimmliche Qualität  und Intimität der Koreanerin ertönt in höchster Klarheit und Transparenz. Neben viel Wärme, manchmal auch Fragilität – bewahrt  eine wohldosierte Kühle oder Distanz  ihren Vortrag vor allzu starker Harmonie. Der Hörer ist schon gefordert und ertrinkt keineswegs nur in Wohlklang. Dafür sorgt zusätzlich eine sparsame, aber stark akzentuierte Begleitung, die auf weniger vertraute Klangmuster setzt.</p>
<p>Youn Sun Nah hat eine Stimme, dessen Qualität für eine klassische Ausbildung bestens geeignet wäre. Wie schön dass sie mit  ihrem phänomenalen musikalischen Potenzial dem Jazzgesang neue Impulse schenkt und damit dem Jazz &#8211; auch stilistisch &#8211; um eine neue, wirklich grandiose Stimme bereichert.</p>
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		<title>KENNY WERNER TRIO – CD  RELEASE- THE NEW YORK ALBUM</title>
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		<pubDate>Thu, 04 Nov 2010 22:06:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
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		<description><![CDATA[KENNY WERNER Trio-Ein fabulierender, sensibler  Erzähler am Piano Live im Alten Pfandhaus, Köln  21. Oktober 2010 Johannes Weidenmüller- bass, Oliver Strauch &#8211; drums, Kenny Werner- piano Oliver Strauch, Jazz-Schlagzeuger, Komponist und Musikproduzent (1966 in Saarbrücken geboren), holte sich für seine CD-Vorstellung im Alten Pfandhaus  „The New York Album“ (2010) Bassist Johannes Weidenmüller und einen seiner  ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">KENNY WERNER Trio-Ein fabulierender, sensibler  Erzähler am Piano<br />
<a href="http://www.jazzie.net/wp-content/uploads/kenny-werner1.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1212" style="margin: 10px;" title="kenny-werner1" src="http://www.jazzie.net/wp-content/uploads/kenny-werner1-300x225.jpg" alt="" width="372" height="279" /></a></p>
<p>Live im Alten Pfandhaus, Köln  21. Oktober 2010<br />
Johannes Weidenmüller- bass, Oliver Strauch &#8211; drums, Kenny Werner- piano</p>
<p>Oliver Strauch, Jazz-Schlagzeuger, Komponist und Musikproduzent (1966 in Saarbrücken geboren), holte sich für seine CD-Vorstellung im Alten Pfandhaus  „The New York Album“ (2010)<br />
Bassist Johannes Weidenmüller und einen seiner  Lieblingspianisten Kenny Werner, über  den er in einem Interview sagt: „Kenny Werner ist einer der meistunterschätzen Jazzmusiker“<span id="more-1211"></span></p>
<p>Diese Aussage könnte  richtig sein &#8211; auch ich kannte leider Kenny Werner  bisher nicht. Nachdem ich aber die Programmankündigung des Alten Pfandhauses gelesen hatte, entschloss ich mich spontan, diesem Konzert beizuwohnen. Ein guter Entschluss, denn dieses Konzert war eine musikalische Bereicherung und die vorgestellte CD habe ich mir inzwischen bestellt.</p>
<p>Jedoch wurde  im Konzert das CD Repertoire variiert &#8211; nicht das komplette Album wurde  vorgestellt. Zu hören waren u.a. Kompositionen von Bill Evans, Charlie Parker, Brad Mehldau, eine großartige Bach_Bearbeitung und Stücke von Kenny Werner selbst. Oliver Strauch machte  zwischendurch die Ansagen zu den einzelnen Titeln.<!--more--></p>
<p>Kenny Werner, Jahrgang 1951, kann auf eine künstlerisch sehr erfolgreiche Karriere zurückblicken.<br />
Auf bereits 24 Alben hat er mit den ganz Großen des Jazz  &#8211; dem Mel Lewis Orchestra, Jaki Byard, Ron Carter, Paul Motian,  Charlie Mingus, Archie Shepp, Joe Lovano, Bobby McFerrin, Lee Konitz, John Scofield sowie Toots Thielemans musiziert. Mit der Schauspielerin und Broadway Sängerin Betty Buckley verbindet ihn eine langjährige Freundschaft – 2001 begleitete er sie auf dem Live-Album „Stars And The Moon“</p>
<p><a href="http://www.jazzie.net/wp-content/uploads/kennywerner2.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1214" title="kennywerner2" src="http://www.jazzie.net/wp-content/uploads/kennywerner2-300x215.jpg" alt="" width="385" height="275" /></a></p>
<p>Der Pianist Kenny Werner besticht neben einer stupenden Technik künstlerisch mit immenser Vielseitigkeit. Während es bei dem Bach-Stück zu einer mehr konzertanten Klangentfaltung kommt,<br />
erreichte er beim ausgiebigen, fast schon exzessiven Vorspiel zu „Autumn Leaves“  eine Klangabstraktion auf höchstem Niveau. Absolut faszinierend aber ist Kenny Werner&#8217;s Spiel bei Balladen.  Hier erreicht sein Vortrag tiefe Sensibilität und bezwingende Schönheit. Voller Empahtie<br />
gibt er sich den Melodien hin, fabuliert auf der Tastatur in allen Klangschattierungen. Seine Gebärden und Mimik während des Spielens erzählen  immer von seinen Empfindungen oder gar imaginären Geschichten. Das ist intim und beseelt in reinster Form und für den Konzertbesucher in  spannender und auch  kontemplativer Weise nachvollziehbar. Eine solche Darbietung erreicht alles was zu erreichen ist.</p>
<p>Kenny Werner gelingen auf selbstverständliche und wunderbare Weise die musikalischen Sprünge von klassischer Inspiration über Modern Jazz der 60er Jahre  zum zeitgenössischen Jazz-Pianostil eines Keith Jarrett oder McCoy Tyner. Mitunter innerhalb eines einzigen Musikstücks und das ohne</p>
<p>geringste technische Effekthascherei. Dabei bleibt er eindeutig immer Kenny Werner &#8211; selbst wenn es sogar ab und an etwas „errollgarnert“.  Besonders wenn seine linke Hand im unteren Bereich der Tastur  grollend-rollend  tiefe Töne perlen lässt und bei manchen seiner wuchtigen Chorusse. .</p>
<p><a href="http://www.jazzie.net/wp-content/uploads/kenny-werner3.jpg"><img class="aligncenter size-medium wp-image-1215" title="kenny-werner3" src="http://www.jazzie.net/wp-content/uploads/kenny-werner3-300x225.jpg" alt="" width="392" height="294" /></a></p>
<p>Bassit Weidenmüller  und   Oliver Strauch hatten selbstverständlich ihre schönen Soli. Als Zugabe kulminierte  das Trio mit „Autumn Leaves“ in einer langen, herausragenden Version noch einmal alle musikalischen Qualitäten gebündelt. Ich möchte diese Rezension eines rundum prächtigen Konzerts nicht beenden, ohne ein Zitat von Oliver Strauch, dem Initiator und Schlagzeuger des New York Albums:</p>
<blockquote><p>„Kenny Werner ist sicher ein musicians musician, einer der ganz Großen – und die Kollegen wissen das. Jetzt wird es Zeit, dass auch noch mehr Hörer dem Spirit Kennys begegnen können. Sein Timbre, besonders bei Balladen, verschlägt mir jedes Mal den Atem. Er spielt sehr risikoreich, seine Höhenflüge sind wirklich einzigartig. Er ist ein Virtuose und spielt dennoch immer mit der Band zusammen. Außerdem schafft er es, jeden Musiker noch besser klingen zu lassen. In unserer Version von „I loves you Porgy“ ist Kenny meines Erachtens eine Sternstunde des Albums gelungen.“</p></blockquote>
<p>Recht hat er!!</p>
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		<title>THOMASZ STANKO  QUINTET  CD  Rezension„DARK EYES“</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Oct 2010 14:33:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werner's Jazz Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[altes pfandhaus]]></category>
		<category><![CDATA[cd]]></category>
		<category><![CDATA[rezension]]></category>
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		<description><![CDATA[THOMASZ STANKO QUINTET ECM CD RELEASE „DARK EYES“ im Alten Pfandhaus Köln, 13. Oktober 2010 Alexi Tuomarila, piano &#8211; Jakob Bro, guitar &#8211; Andreas Christensen, kontrabass- Olavi Louhivouri, drums Natürlich sorgten die polnische Trompeterlegende Thomasz Stanko und seine Musiker im Alten Pfandhaus für großen Andrang. Der 68jährige Musiker wurde international vielfach ausgezeichnet und wiederholt vom ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>THOMASZ STANKO  QUINTET  ECM  CD  RELEASE „DARK EYES“   im Alten Pfandhaus Köln, 13. Oktober 2010</p>
<p><a href="http://www.jazzie.net/wp-content/uploads/Stzanko.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1191" style="margin-left: 5px; margin-right: 5px;" title="Stzanko" src="http://www.jazzie.net/wp-content/uploads/Stzanko.jpg" alt="" width="398" height="288" /></a></p>
<p>Alexi Tuomarila, piano &#8211; Jakob Bro, guitar &#8211; Andreas Christensen, kontrabass- Olavi Louhivouri, drums</p>
<p>Natürlich sorgten die polnische Trompeterlegende  Thomasz Stanko und seine Musiker im Alten Pfandhaus   für großen Andrang. Der 68jährige Musiker wurde international vielfach ausgezeichnet  und  wiederholt vom hoch geschätztem  DOWNBEAT MAGAZIN zum sechsbesten Trompeter der Welt gewählt. Jazzfans konnten sich also sicher sein, Jazz der Sonderklasse zu hören.</p>
<p>Gespielt wurden neue Kompositionen von Stanko und zwei Stücke von Krystof Komeda, die gerade auf dem Album „Dark Eyes“ erschienen sind. Selten sind die musikalisch hochkomplexen, insgesamt eher ruhigen  Stücke kürzer als 7 – 10 Minuten. So lange brauchten die Musiker auch, bis die den Kompositionen innewohnende melancholische Tiefe und auch bedeutsame Sperrigkeit stimmig und prägnant interpretiert und dem Publikum vermittelt wurden.</p>
<p>Ohne den hohen Stellenwert der Koryphäe Stanko anzukratzen, musste ich für mich persönlich feststellen, dass mich das Spiel seiner großartigen  Musiker in diesem Konzert letztendlich mehr beeindruckte und berührte. Die Musiker schafften es noch am eindringlichsten, die jeweilige Musik kontinuierlich zu intensivieren, nachdem sie das Hauptthema gespielt und damit den moderat modernen Jazzstil hinter sich ließen.<span id="more-1190"></span></p>
<p>Wie eine langsam anrollende Woge baute sich nach und nach eine Spannung von ungeheurer Intensität  und Hitze auf, die sie gemeinsam weiter und weiter trieben, bis sie scheinbar in einem schon rauschhaft-bizarren  Klangkosmos die Spitze ihrer kreativen Möglichkeiten erklommen.</p>
<p>Hervorragend der Gitarrist Jakob Bro und Schlagzeuger Olavi Louhivouri – beide hatten glänzende, energiegeladene  Soli. Andreas Christensen war im ersten Teil des Konzerts etwas dominant mit seinem Kontrabass, der den Klang  des Pianos leicht abschwächte, aber nichtsdestotrotz dem allgemeinem Sound große Wärme zufügte.</p>
<p>Stärkstes Glied unter seinen Musikern aber ist sicher  Pianist Alexi Tuomarila. Beeindruckend, wie er selbst in seinen furiosesten Passagen immer noch gelassen-ruhig am Piano saß, und ohne jegliches Mienenspiel nur äußerst sachte, ab und an einen Fuß im Takt bewegte. Vom oberen Stehplatz aus konnte ich gut beobachten wie seine Hände sich mit faszinierender Sicherheit und irrsinniger Schnelligkeit auf der Tastatur bewegten und Töne von bewegender Schönheit in den ruhigen Passagen und ein Feuerwerk in den dramatischen Momenten erzeugten.</p>
<p>Thomasz Stanko hatte seinen wertvollsten und berührendsten Momente, wenn er in den ausufernden, etwas traurig-düsteren Balladen mit seinem charakteristischen Klang spröde und lyrische Töne gleichzeitig spielte. In den expressiven Passagen seiner Kompositionen stellte er seine Könnerschaft des virtuosen Trompetenspiels gerne in eher kurzen, aber um so  heftigeren Improvisationen unter Beweis.</p>
<p>In filigran verästelten Tonfolgen stürmten seine Trompetenklänge– nervös-flirrenden  Kaskaden gleich &#8211; vorwärts. Mit technischer Brillianz und Ideenreichtum entlockte er der Trompete die gewagtesten Töne, welche erahnen ließen, warum Joachim Ernst Behrendt Stanko den  „weißen Ornette Coleman“ nannte!</p>
<p>Diese  „wilden“  abstrakt-bizarren Soli waren in der Tat beeindruckende Improvisationen. Sie passierten jedoch, nachdem man sie bereits  in zwei Musikstücken gehört hatte, vorhersehbar, fast mechanisch wie auf Knopfdruck und in immer ähnlichen Spielmustern. Sie entwickelten sich wenig organisch aus dem musikalischem Thema sondern folgten fast &#8220;abrupt&#8221;, nachdem die Komposition eingangs vom gesamten Ensemble erst einmal kompositionsgetreu wiedergegeben wurde.</p>
<p>Das geschah sehr tonschön, fast kammermusikartig und auch sehr ECM-mäßig, passend zum ästhetischen Erscheinungsbild dieses Musiklabels, dessen CD Cover schon aus einiger Entfernung leicht zu identifizieren sind. In seit Jahren konsequent ähnlicher, kunstvoll gestalteter Schlichtheit und überwiegend elegant-trister Farbgebung sind diese CD -oder Vinyl-Hüllen seit Jahrzehnten ein sofort erkennbares Indiz für ein ausgezeichnetes, durchaus schon musikalisch elitäres Musikprogramm. 1996 brachte ECM übrigens ein  Buch mit dem Titel „Sleeves of Desire“ heraus, das sich mit der Geschichte der Coverkunst des Labels befasste und alle bis dahin erschienenen Motive auflistete.</p>
<p>In diesem Konzert wurde übrigens kein einziger Titel angesagt. Thomasz Stanko selber richtete kein einziges Wort an das Publikum. Er wirkte auf mich sogar etwas müde und keinen einzigen Tag jünger als er ist. Vielleicht ließ er deshalb seinen  Musikern ungewöhnlich viel Zeit für Soli und ausgedehnte Passagen ohne sein Spiel. Stanko tourt zur Zeit durch Deutschland &#8211; und viele Konzerte verlangen nicht nur den kreativen, sondern auch den körperlichen Tribut.<br />
Am Ende gab es zwei Zugaben nach  viel Applaus &#8211; auch von begeisterten Stanko-Fans, die seine Musik  sicher besser kennen  oder einschätzen können als ich.<br />
Werner Matrisch,  18. Oktober 2010<br />
http://www.wernermatrisch.de/</p>
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		<title>FLUTTERBAND TRIO   plays   BACH TUNES AND FREE TANGO</title>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 19:23:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazzie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hans-Christian Jaenicke, der Tango-Geiger des DUO diagonal (TANGO 040, SONY/BMG) hat nun völlig schräge Tangos geschrieben: In seiner Produktion BACH TUNES AND FREE TANGO macht er aus Motiven vom alten Johann-Sebastian Bach griffige Tangos, arrangiert ordentlich Druck dazu und komponiert frei und schamlos weiter. Gespickt mit allen möglichen Zitaten von MI BUENOS AIRES QUERIDO von ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hans-Christian Jaenicke, der Tango-Geiger des DUO diagonal (TANGO 040, SONY/BMG) hat nun völlig schräge Tangos geschrieben: In seiner Produktion BAC<img src="http://www.jazzie.net/wp-content/uploads/FLUTTERBAND-COVER-SMALL-300x300.jpg" alt="" title="FLUTTERBAND-COVER-SMALL" width="300" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-1189" />H TUNES AND FREE TANGO macht er aus Motiven vom alten Johann-Sebastian Bach griffige Tangos, arrangiert ordentlich Druck dazu und komponiert frei und schamlos weiter. Gespickt mit allen möglichen Zitaten von MI BUENOS AIRES QUERIDO von Carlos Gardel über das Jagdmotiv SAU TOT bis zu Cubanischen Son- Rhythmen des BUENA VISTA SOCIAL CLUB entsteht eine bizarre Mischung, bei der merkwürdiger Weise alles genial zusammenpasst. <span id="more-1188"></span></p>
<p>Jaenicke erhielt mit 6 Jahren den ersten Geigenunterricht, absolvierte zahlreiche Meisterkurse, studierte Barockvioline bei Veronika Skuplik und konzertierte u.a. als Solist und Konzertmeister mit verschiedenen Orchestern und Kammermusikensembles. Er arbeitete mit bedeutenden Musikern wie dem Dirigenten David Coleman, (London), Rachel Evans vom Meridian-String Quartet (New York), mit dem Cellisten und Komponisten Graham Waterhouse vom Philharmonia Orchestra London zusammen und war u.a. langjähriger Primarius des Amsterdamer Klavier-Quartett. Für die Landesbühne Niedersachsen-Nord war er als Studio- und Bühnenmusiker tätig und komponierte Bühnenmusik für das Theaterfestival Erlangen. Rundfunkaufnahmen und CD-Produktionen für SONY/BMG haben ihn darüber hinaus als Tango-Geiger und Komponist international bekannt gemacht.</p>
<p>Seine Kollegen vom FLUTTERBAND TRIO sind nahezu prädestiniert für dieses Projekt: </p>
<p>Der junge Pianist und Virtuose Cyrille Guignard aus Chartres gab, kaum, dass er sein Studium bei Frankreichs derzeitigem Klavier-Star  Francois Chaplin abgeschlossen hat selbst als Professeur hochdotierte Meisterkurse in Frankreich, assistierte Koryphäen wie Jean Martin und beschäftigt sich, wenn er mal nicht Rachmaninoff oder Skrjabin spielt, mit der musique populaire francaise und vor allem mit Tango. </p>
<p>Der Bassist Bernd von Ostrowski studierte in den 70-gern im legendären Woodstock/New York bei Vorreitern des Free-Jazz wie Ornette Coleman, Charlie Haden und Don Cherry. Heute macht er unter anderem mit seiner Violone Barockmusik – zum Beispiel und vor allem von Bach.<br />
CD: BACH TUNES AND FREE TANGO<br />
CD kommt am 15.11.2010, EDITION 46, Best.Nr.: Ed46 46005, <a href="http://www.flutterband.de">www.flutterband.de</a></p>
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		<title>Michael Landau Trio »The Guitar Voice of America«</title>
		<link>http://www.jazzie.net/michael-landau-trio-%c2%bbthe-guitar-voice-of-america%c2%ab</link>
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		<pubDate>Wed, 13 Oct 2010 18:28:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazzie</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man mal wieder heimlich Céline Dion, Michael Bolton oder Mariah Carey hört, liegt das vielleicht an dem »engelsgleichen Schweben« (Wikipedia): Michael »The Man« Landaus »magic chords«. Sein typischer Gitarrensound, ähnlich dem seines Kumpels Steven Lukather von TOTO, ist auf unzähligen Alben zu hören. Kommt Amerikas gefragtester Studio gitarrist (600 Alben zählt das Portal allmusic.com) ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man mal wieder heimlich Céline Dion, Michael Bolton oder Mariah Carey hört, liegt das vielleicht an dem »engelsgleichen Schweben« (Wikipedia): Michael »The Man« Landaus »magic chords«. Sein typischer Gitarrensound, ähnlich dem seines Kumpels Steven Lukather von TOTO, ist auf unzähligen Alben zu hören. Kommt Amerikas gefragtester Studio gitarrist (600 Alben zählt das Portal allmusic.com) an die frische Luft, sammelt er Antiquitäten und «umarmt die Welt«. Deshalb spielt er jetzt ja auch zum wiederholten Male im Alten Pfandhaus. Wir werden bestimmt wieder alle begeistert sein.<br />
Sonntag, 17. Oktober 2010 | 20:00 Altes Pfandhaus Köln<br />
Michael Landau Trio »The Guitar Voice of America«<br />
Michael Landau guitar | Andy Hess e-bass | Gary Novak drums<br />
Mehr unter <a href="http://www.myspace.com/michaellandau">http://www.myspace.com/michaellandau</a> | Tickets: VVK: 28 Euro zzgl. Gebühren | AK: 34 Euro</p>
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		<title>Trio Schmetterling CD- Abtauchen- Träumen- Spährischer Jazz</title>
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		<pubDate>Mon, 10 May 2010 12:06:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jazzie</dc:creator>
				<category><![CDATA[Jazz News]]></category>
		<category><![CDATA[cd]]></category>
		<category><![CDATA[musik]]></category>
		<category><![CDATA[pop]]></category>
		<category><![CDATA[rezensionen]]></category>

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		<description><![CDATA[Abtauchen in  Jazz oder Rock oder Pop Musik. Sich aus der realen Welt bewegen beim Musik hören. Ein gutes Ziel. Ich habe das immer gesucht und auch oft schon gefunden. Spähren lauschen wie bei  &#8220;Solaris&#8221;. Leicht und locker versinken, wie in den frühen siebziger Jahren mit &#8220;Van der Graf Generator&#8221; oder  &#8220;Pictures of an Exebition&#8221;  ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jazzie.net/wp-content/3.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-1122" title="3" src="http://www.jazzie.net/wp-content/3-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" /></a>Abtauchen in  Jazz oder Rock oder Pop Musik. Sich aus der realen Welt bewegen beim Musik hören. Ein gutes Ziel. Ich habe das immer gesucht und auch oft schon gefunden.</p>
<p>Spähren lauschen wie bei  &#8220;Solaris&#8221;. Leicht und locker versinken, wie in den frühen siebziger Jahren mit &#8220;Van der Graf Generator&#8221; oder  &#8220;Pictures of an Exebition&#8221;  nur viel schöner und weicher, harmonischer. Nicht jeden Tag und nicht in jedem Jahr begegnet man solcher Musik. Ich habe gebannt einem  neuen  Album gelauscht. TRIOSCHMETTERLING.</p>
<p>Es sind schöne Titel auf der Scheibe  deren Namen allein schon Bände sprechen, wie  &#8220;Insel&#8221;, &#8220;Langsamer&#8221;, &#8220;Urlaub&#8221; oder &#8220;Kinderlied&#8221;. Jazz  steht drauf oder zumindest kommen die Musiker aus diesem Genre, aber Rock und Pop ist drin.  Besser ist das. Schön kann es auch für dich werden. Einfach mal hören.<span id="more-1121"></span></p>
<p>Gerade für dich den alten Jazz Rock Liebhaber mit Anspruch an taffen Rock&#8217;n Roll, könnte diese Scheibe in deinem Regal einen entspannten Sofa Abend rechtfertigen, ohne das du dich verleugnen musst.Könnte sein das einer reinkommt und sagt:&#8221;Oh ab vom Rock&#8217;n Roll ?Hörst du gerade Entspannungsmusik?&#8221; Sicher nein.</p>
<p>Es kommen zwar ungewohnt sanfte Töne aus den Boxen, das liegt aber eher an den Geschichten, welche    da erzählt  werden und damit einen zwischenmenschlichen  Dialog offenbaren. Der kann entweder in einem Konsens oder in einen Dissens gipfeln, doch niemals können beide Resultate nebeneinander bestehen ohne einen Kompromiss schließen zu müssen. Ein musikalischer Dialog hingegen kann extreme Gegensätze harmonisieren ohne dabei auch nur ansatzweise kompromissbereit sein zu müssen.</p>
<p>Wenn ich zum Beispiel &#8220;Urlaub&#8221; höre dann ist mir gerade da bewusst, wie hektisch und laut Urlaub heute ist. Flieg mal nach Mallorca mit  allinclusive. Dann lass die Tage Revue passieren.  Flug-, Liegen-, Strand -,  Essenstress  alles übervoll und laut. Da herrschen eine Menge schrille  Töne vor. Vom Trio gut erfasst komponiert und vertont,  sagen die Jungen Musiker, wie sie es sehen. Ebenso das &#8220;Kinderlied&#8221; Nur am Schluß gibts eine Reminizenz an die Harmonie. Richtig.  Das klingt gut.</p>
<p>trio.SCHMETTERLING.<br />
Gegründet nach einer Jam-Session 2007, beeinflusst von allen Strömungen moderner Musik, Avantgarde und Jazz, spielt das Trio, bestehend aus Jan Roth, Keisuke Matsuno und Alexander Binder, innovative<br />
Instrumentalmusik, die zu Recht Anspruch auf Nonkonformismus erhebt. Technisch absolut souverän<br />
gespielte Songs erzählen fesselnde Geschichten, die ohne Worte auskommen. Lieder, die eine eigene Sprache gefunden haben, Musik, die wie Fliegen klingt. Das aktuelle, selbstbetitelte Album sowie auch die Konzerte, sind von einem unglaublichen Facettenreichtum geprägt. Elegisch gespielte Unisonoarrangements wechseln mit frei treibenden Improvisationsteilen.Detailverliebt und elegant gespielte Melodielinien werden mit abrupt einsetzenden Rhythmusskeletten kontrastiert.<br />
Trotz klassischer Jazztriobesetzung mit Bass, Gitarre und Schlagzeug entsteht Musik abseits von klassischen Jazz-Strukturen. Das ist Soundscaping, hier spielt das Schlagzeug Melodien, hier ist die Gitarre oft nur noch Abstraktion, ist mal Klangfläche, mal Taktgeber. Hier löst sich der Bass von seiner ursprünglichen Rolle, spielt Melodieschnipsel, singt. Das ist dann auch kein Jazz mehr, das ist Popmusik ohne Popmusik, das ist progressiver Rock ohne Rock, das ist Filmmusik ohne Film. Das ist zeitlose Musik die sich Zeit nimmt.<br />
ALEXANDER BINDER (Bass/Komposition) Erfurt/Luzern 2005-2008 Bassstudium HfM “Franz Liszt” Weimar, Hochschule Luzern/CH  produziert und spielt u. a. mit Clueso, Bates, lilabungalow</p>
<p>KEISUKE MATSUNO (Gitarre &amp; Elektronik/Komposition) Berlin/Luzern 2005-2007 Jazzgitarre HfM “Franz Liszt” Weimar, Hochschule Luzern/CH spielte und arbeitete u.a. mit Nils Wogram, Till Brönner, Nils Landgren, Ronan Guilfoyle, Kammerorchester der Berliner Philharmoniker</p>
<p>JAN ROTH (Schlagzeug/Komposition) Oelsnitz/ Erfurt Abschluss HfM “Felix-Mendelssohn-Bartholdy” in Leipzig, 2003-2005 Manhattan School of Music New York/USA spielte und arbeitete mit Carly Bley, Steve Swallow, Joachim Kühn, Richie Beirach, Peter Evans, Dietmer Fuhr, Charles Evans, Matthias Bätzel, Moppa Elliott, Jelena Kuljic, Celine Dion</p>
<p>Mit dem &#8220;Abschiedslied&#8221; möchte ich schließen nicht ohne zu sagen, das ich glaube das Trio.Schmetterling am Anfang einer besonderen Story stehen. Das Abschiedslied der CD ist frei von Kitsch, klingt jung und erfrischend: Anders eben.</p>
<p><strong>Vielen Dank  der Band  für eine relaxte halbe Stunde mit Jazz und Rock.;-)</strong></p>
<p>ALBUM OUT NOW! als limitierte CD Auflage im pappcover mit magnetverschluss als Download auf iTUNES und AMAZONmp3.<br />
<a href="http://www.analogsoul.de">www.analogsoul.de</a><br />
<a href="http://www.myspace.com/trioschmetterling">www.myspace.com/trioschmetterling</a></p>
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		<title>Barbra Streisand neue Konzert-DVD „On Night Only“</title>
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		<pubDate>Wed, 05 May 2010 13:18:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Werner</dc:creator>
				<category><![CDATA[Werner's Jazz Rezensionen]]></category>
		<category><![CDATA[cd]]></category>
		<category><![CDATA[Jazz News]]></category>
		<category><![CDATA[rezension]]></category>
		<category><![CDATA[werner matrisch]]></category>

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		<description><![CDATA[VERZAUBERUNG IST GARANTIERT Barbra Streisand&#8217;s neue Konzert-DVD: „On Night Only“ (Erschienen 30. April 2010) Es mag abgenutzt klingen, fast eine Plattitüde, aber Barbra Streisand hat immer noch &#8211; oder gerade jetzt – Töne, die einem das Herz brechen können. Wenn sie von den frühen Morgenstunden singt, in denen sie den Geliebten am meisten vermisst..(„ is ...]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>VERZAUBERUNG  IST GARANTIERT Barbra Streisand&#8217;s neue Konzert-DVD: „On Night Only“<br />
(Erschienen 30. April 2010)</p>
<p style="text-align: center;"><a href="http://www.jazzie.net/wp-content/streisand-2.jpg"><img class="size-full wp-image-1119 aligncenter" title="streisand-2" src="http://www.jazzie.net/wp-content/streisand-2.jpg" alt="" width="605" height="360" /></a></p>
<p>Es mag abgenutzt klingen, fast eine Plattitüde, aber Barbra Streisand  hat immer noch &#8211; oder gerade jetzt – Töne, die einem das Herz brechen können. Wenn sie von den frühen Morgenstunden singt, in denen sie den Geliebten am meisten vermisst..(„ is the time I miss him most of all&#8230;“), dann haben  ihre Stimme und auch ihre Augen einen Ausdruck von Traurigkeit, der so bezwingend ist, dass  für einen Moment die Umwelt vergessen ist, und man unwillkürlich Selbsterlebtes reflektiert. Hier mischt Streisand Lebenserfahrung mit Schauspielkunst und man kann wählen, ob dies die „actress who sings“  ist,  oder doch mehr eine großartige Sängerin die den Song lebt.</p>
<p>Nach fast 50 Jahren ist sie für „one night only“  auf die kleine Bühne des  New Yorker Jazzclubs „Village Vanguard“ zurückgekehrt. ( 26. Sept. 2009)<br />
Ein Ort an dem sie, knapp zwanzigjährig, bisweilen im Proberaum übernachtete, und ihre irdische Habe in zwei Einkaufstüten untergebracht war. So berichtet Rick Edelstein in seiner Einführung zum Konzert.</p>
<p>Die Vorstellung, hautnah und intim, wirkt wie ein Heimspiel für Fans und geladene Prominenz: die 123 Personen sitzen dicht bei einander im legendären Village-Vanguard-Club, der  im Februar 75jähriges Jubiläum feiern konnte,  und lauschen der großen Barbra Streisand &#8211; die locker, charmant und völlig unspektakulär ihren Auftritt gestaltet. <span id="more-1118"></span></p>
<p>Bis auf ein paar Ausnahmen und fünf zusätzlichen Songs  ist das musikalische Programm im Grunde eine Liveversion ihres neuen Albums „Love Is the Answer“. Und diejenigen, die dem Album Gleichförmigkeit und eine triste, wenig zündende  Songauswahl vorwarfen, könnten ihre Meinung ändern, wenn sie Barbra&#8217;s umwerfende Performance der Songs auf dieser DVD sähen. Das sind Songs von höchster Qualität mit Inhalten und wunderbaren Melodien.</p>
<p>Besonders  Musikliebhaber und kritische Hörer, die gerne an Studioaufnahmen  Glätte und allzu viel Perfektion kritisieren, würden jetzt überrascht sein:  Hier sind sie endlich- die geforderten „Ecken und Kanten“ &#8211; und das bei einer Barbra Streisand!  Ja – die Stimme ist belegter als früher, und die immer häufigeren rauhen Töne gehören jetzt zu ihr wie ihr Alter.</p>
<p>Im Gegensatz zum Album, auf dem wir ihre Stimme vielleicht „klarer oder besser“ (?) hören,  hat sie auf der neuen DVD  „unperfekte“ Töne nicht nachbearbeitet – und bei den letzten, laut gesungen Noten von „The Way We Were“ scheut sie nicht den dramatischen Einsatz, wohl wissend, dass sie hier angestrengt und etwas heiser klingt.  Das ist echt, ungeschnitten, spontan und letztendlich  sehr beeindruckend.</p>
<p>Daneben aber hat sie immer noch Töne von berückendem Schmelz.  Man achte am Ende von „Nobody&#8217;s heart“ auf ihr wundervoll zartes Vibrato.  Auch geht sie mit zwei Songs ein besonderes Risiko ein: „My Funny Valentine“  und „Bewitched“ hat sie seit den 60er Jahren weder live noch im Studio gesungen. Beide Titel  sind Streisand-Meisterwerke. Besonders Streisands Auftritt in der Judy Garland Show 1963 blieb bis heute unvergessen und begründete ihren baldigen Weltruhm. Ein begeisterter Kritiker verglich damals Streisands Stimme bei „Bewitched“ mit dem Klang einer Stradivari&#8230;.! Gewagt !</p>
<p>Nach über vier Dekaden  singt Streisand die beiden Songs zum ersten Male – und sie gelingen ihr natürlich anders als damals, aber immer noch  großartig. Was sich an ihrer Stimme geändert hat, kann man vielleicht so beschreiben: singt sie leise oder zurückgenommen, dann klingt sie auch noch mit unglaublichen 67 weiterhin klangschön und zart wie ein Engel. Wird sie laut und dramatisch, klingt sie nicht wie früher kraftvoll und  stählern, sondern  &#8211; übertrieben formuliert &#8211; mitunter rauh und heiser wie ein Löwe. Daran werde sich die Fans gewöhnen müssen.</p>
<p>Zwischen den Songs erzählt Barbra viel von ihren frühen Jahren, sie erklärt, wovon die Songs handeln und warum sie ihr soviel bedeuten. Streisand ist eine faszinierende Geschichtenerzählerin &#8211; innerhalb und außerhalb der Songs. Der ganze Auftitt im Village Vanguard ist bestes Entertainment, gespickt mit persönlichen Erinnerungen, nostalgischen Gefühlen,  Selbstironie und viel Humor. Nachdem sie gerade einige Bemerkungen machte, die lautes Lachen beim Publikum ernten, sagt sie: „ ich muss jetzt ernst sein, denn ich singe jetzt vom Ende einer Beziehung.“  Gesprochenes und Gesungenes verbinden- und verdichten sich zu einer Einheit, als ob es zu einem  Theaterstück gehörte.</p>
<p>Barbra Streisand  hat auch ihre ernsten Momente, und das ist gut so. Denn über Gefühle größte Identifikation mit ihrer Person zu erreichen,  gehört immer noch zum kunstvollen Markenzeichen „Streisand“ . Diese Bindung an ihr Publikum funktioniert nun während einer fast 50 Jahre dauernde Karriere, und war nur möglich durch den authentischen Charakter ihrer Vorstellungen und Werke.</p>
<p>Bestes Beispiel dafür ist ihre Performance des Brel-Songs „Ne Me Quitte Pas“ welches ihr zum Kabinettstück gerät. Sie ist sensationell – spricht die Worte „I&#8217;d have been the shadow of your shadow&#8230;“ so bedeutsam und nachdrücklich aus, als seien sie aus einem Shakespeare-Drama. Nein – sie macht nicht zu viel und sie macht nicht zu wenig – sie macht es punktgenau. Eine solch reife Leistung zeigt hier auch einmal den „Vorteil“ des Alters&#8230;.! Stehende Ovationen ! Ein anderes melancholisches Meisterstück ist ihr vorletzter Song „Some Other Time“;  geschrieben von Leonard Bernstein.</p>
<p>Begleitet wurde sie an diesem Abend nur von vier Musikern. Schlagzeug, Bass, Gitarre und Klavier. In dem fantastischen Pianisten Tamir Hendelman hatte sie einen großartigen musikalischen  Begleiter.</p>
<p>Nach so vielen Jahren &#8211; fast am Ende ihrer Karriere angelangt &#8211;  hat Barbra Streisand mit diesem „kleinen“ aber auch ganz großem Konzert eine Lücke in ihrem Katalog oder Werkverzeichnis gefüllt.  Es gehört zu ihren besten !</p>
<p>Die intime Atmosphäre des kleinen Vanguard-Clubs steht im allergrößten Kontrast zu Konzerten wie ihr etwas bombastisches „Timeless“, mit 72 Musikern nebst großem Begleitchor! Und es zeigt sich: Eigentlich kann Barbra Streisand ohne Las-Vegas-Flair mehr beeindrucken: „back to her roots“</p>
<p>Und wenn wir dieses Konzert sehen, wenn wir mit etwas nostalgischen und zugegebenermaßen  sentimentalen (Fan)-Gefühlen auf die  fast 70jährige  Barbra Streisand schauen, dann lieben und genießen wir die Gewissheit, dass Barbra&#8217;s Traum Wirklichkeit wurde. Ein Märchen, von dem viel kleine Mädchen geträumt haben und dessen Verwirklichung heute immer mehr nur ein Traum bleibt.</p>
<p>Schauen sie sich diese DVD an – die Verzauberung ist garantiert!</p>
<p>PS: Es gibt dieses Konzert in drei verschiedenen Ausgaben:<br />
Normale DVD<br />
Blue Ray DVD<br />
DVD + CD ( Audio CD ist identisch mit DVD – Textpassagen aber gekürzt)</p>
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