Entries Tagged as 'cd'

ROGER CICERO –ALLE MÖBEL VERRÜCKT – LIVE

Cicero „Live“ ist immer der beste Cicero! Hier mit fantastischem Princecover ( Maxi single: 3 Livesongs, 1 Video) Album Cicero Live
Roger Cicero’s neue Maxi-Single enthält drei Live-Titel aus seiner Beziehungsweise-Konzerttour und ein Video. Und wenn es einen eklatanten Grund gibt, die neue Single dennoch zu kaufen, wenn bereits nächste Woche eine 2-stündige DVD mit dem kompletten neuen Tourprogramm erscheint, ist es die Tatsache, dass zum ersten Male, seit Roger „DER“ Roger Cicero ist, sein sensationelles Prince-Cover „How Come U Don’t Call Me Anymore“ offiziell auf einem Tonträger erhältlich ist. Warum ausgerechnet dieser frenetisch umjubelte Soultitel - Höhepunkt all seiner Konzerte, NICHT auf der kommenden DVD „Beziehungsweise Live“, enthalten ist, mag spezielle Gründe haben. [Read more →]

Dianne Reeves WHEN YOU KNOW (CD April 2008)

Wenige Meisterstücke – immerhin . (Aber auch viel „scha –la-la-la-la`s und dubi-dubi-uh-uh’s” !)

Die vierfache Grammy-Gewinnerin gehört zu den größten Jazzsängerinnen unserer Zeit, (oberste Liga!) und ich bin immer noch ein Riesenfan von ihr. (Die Liveauftritte !!!!) Aber Dianne Reeves neue CD ist bis auf drei/vier Ausnahmen enttäuschend „glatt bis matt“ produziert – trotz exzellenter Musiker und einer Jazzvokalistin, an deren Meisterschaft es zunächst nichts auszusetzen gibt. Den vielen, durchweg fast extrem positiven Besprechungen kann ich mich nicht widerspruchslos anschließen, obgleich ich mutmaße, dass es wohl einem Sakrileg gleichkommt, dieses kostbare „Kleinod“ von CD wenigstens in einigen Punkten kritisch zu bemängeln. [Read more →]

Ute Lemper - Kunstvolles Sound und Zeitgemälde- aus Jazz, Pop und Chanson

Köln - Ute Lemper CD: Between Yesterday and Tomorrow (erschienen Februar 2008 ) Nein – einfach sind sie nicht, die neuen Songs der Ute Lemper. Auch wenn da so manche oberflächliche Rezension ( z. B. Berliner „TIP“) im „Handumdrehen“ mit dem Album fertig wird, ihr eine „dünne Stimme“ (!) bescheinigt, und es sich auch sonst sehr einfach mit einer Beurteilung macht.
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Talentlose, exotische Barbie-Puppe. - RIHANNA CD

Köln- Und wieder mal ist die Musikindustrie dabei, ein kleines, hübsches Mädchen hoch zu powern - mit dem üblichen Rezept. Das fängt schon an bei der Namensgebung. “Rihanna” . Nur EIN Name ist jetzt angesagt, das ist einprägsam, und sollte auf alle Fälle exotisch klingen, ebenso wie: Beyoncé, Ledisi, Shakira, usw. Verfügen die letzteren Damen noch einigermaßen über Stimme und Gesangstechnik, ( besonders Ledisi, die auch auf dem Jazzsampler “We all love Ella” , glänzt) kann man bei Rihanna nur entsetzt sein.
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Roger Cicero: BEZIEHUNGSWEISE

VIELFÄLTIGER UND RHYTHMUSGETRIEBEN:CICERO UND BAND IN HOCHFORM!

Roger Ciceros zweites Soloalbum cicerobeziehung.jpg
(erschienen 12. Oktober 2007) :zeigt den gewohnt frischen Swing aber auch ganz neue Seiten von seiner Wandlungsfähigkeit. Es handelt sich zwar um ein sorgfältig ausbalanciertes Mainstream-Produkt, aber einige Titel überraschen doch und fallen aus diesem Rahmen. Stark „Männersachen“-Fixierte (wofür ich Verständnis habe), die ihre Erwartungen an die neue CD nicht bestätigt sehen, sollten sich einfach mal total diesem neuen Album zuwenden. Hier dominiert der Rhythmus, vielfältig und mitreißend.

Die professionelle Basis, ( Superband mit Superstimme) ist die gleiche geblieben. Die Mischung der Zutaten aber wurde musikalisch erheblich bereichert, so dass die CD eine deutliche Steigerung von Männersachen darstellt. Cicero singt sich auf „Beziehungsweise“ durch viele Stilarten. Sie führen ihn vom Swing- und Big-Band-Stil über Blues, Balladen, bis hin zu lateinamerikanischen Samba- und Salsarhythmen. Letztere gelingen ihm wie selbstverständlich, obwohl manch einer sich noch daran gewöhnen muss, diese Musik mit deutschen Texten zu hören. Aber Cicero hat damit keine Probleme. Bei ihm klingt deutsche Sprache zu Salsa- und Samba-Klängen nicht wie ein Fremdkörper. Er bringt diese Titel tatsächlich mit „links“ (!) trotz der deutschen Texte.

Die entsprechenden Titel „Sie will es nun mal“ und „Der Anruf“, werden schnell und wortreich gesungen, was an sich schon eine vokale Schwierigkeit ist. Dabei ist Ciceros Aussprache sehr deutlich, ohne gestelzt zu wirken. Jedes Wort ist gut zu verstehen, bei ihm hört sich deutsche Sprache gesungen sogar sehr schön an. Ganz im Gegensatz zu Herbert Grönemeyer, dessen Aussprache mittlerweile so manieriert ist, dass die Texte oft unverständlich werden. (Oh ja, auch ein Rockmusiker kann manieriert singen). Auch Stefan Gwildis Aussprache ist nicht so deutlich. Liegt’s an der Reibeisenstimme oder allgemein am lauten Sound? Aber bei Roger Cicero kann man nun wirklich nicht behaupten, dass die Big Band nur im „Hintergrund“ spielt. [Read more →]

Mark Medlock – Maxi Single: Now Or Never

Eine interessante Stimme, daraus könnte was werden…., Mark Medlock

..wenn er nicht von Bohlen produziert würde.

Ja, im Moment hat Medlock großen Erfolg,und das bald erscheinende Album wird sich sehr hoch platzieren, dank der ungeheuren Popularität von DSDS und Bohlen.

Marks Gesang, Phrasierung und Stil, orientiert sich ganz stark an Lionel Richie, seine Stimme klingt auch ähnlich, natürlich jünger und noch nicht so penetrant auf Gefühl, bzw, Schmalz konzentriert, wie der große Softsoulsänger Lionel. Mark bringt viel ” von zu Hause mit” . Damit meine ich eine angeborene Musikalität, eine gutes Stimmmaterial und eine schöne Unbefangenheit. Es kommt viel Natürlichkeit rüber. Das läßt ihn ganz selbstverständlich gut singen.

Er bringt keine überflüssigen, kitschigen Schnörkel in die Melodie, so wie es jetzt bei jungen Sängern Mode ist…
oder wie sich viele in der Richtung ” trimmen” ( siehe u. höre . Monrose)
Durch Bohlen kommt er jetzt groß raus, aber was wird später? Alles was Bohlen macht, klingt zu 80% mehr oder weniger nach der Modern Talking Suppe!
Ich halte Bohlen für einen mittelmäßigen Fließbandkomponisten.
Man wird ja sehen!! Ich wünsche Mark viel Glück.
Er ist ein natürliches, sympathisches Talent!

Werner Matrisch

Michael Bublés CD: CALL ME IRRESPONSIBLE

Solides Handwerk – zwar gekonnt, aber leider kaum aufregend!

Dass Michael Bublé ein großartiger Sänger ( in seinem Genre) ist, muss nicht diskutiert werden. Seit der „ersten Stunde“ war ich ein Liebhaber seiner Musik u. seiner Stimme. Jetzt jedoch, mit diesem dritten Album, muss auch Michael Bublé es sich gefallen lassen, dass man ihn und seine neue CD an seinen besten Aufnahmen misst. Und die waren nun mal eindeutig besser auf seinen ersten zwei CDs. Liegt’s an den Songs, oder den Arrangements, oder an seinem stimmlichen Einsatz????? mbuble.jpg
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