Hape Kerkeling und “ich bin dann mal eben weg”
Wer hätte gedacht das man sich per diesem Buchtitel auf den Jacobsweg begibt? Aber so ist es. Zum zweiten mal in meinem Leben, habe ich mich auf diesen Weg begeben und zwar per Lektüre natürlich. Nach Paulo Coehlo und seinen Traumschilderungen und den etwas irrealen aber interessanten Beschreibungen seiner Wanderung über den Jacobsweg, war ich sehr gespannt, wie es denn Hape ergangen war.
Dazu muß ich noch sagen, auch eine entfernte Bekannte von uns war diesen Weg 2004 gegangen und brachte am Ende, bekehrt von allem, wie sie sagte,einen Brasilianer mit nach Köln. Das hat nich lange gehalten, aber es war einen Versuch wert denke ich. Wenn es um das Thema Jacobsweg geht, ist schon ein faszinierndes Thema für mich.
Nachdem Astrid dieses Buch, zufällig bei einem Buchhändler erwischte und es bei uns eingeführt hat, anschließend von der Lektüre schwärmte, war es keine Frage, auch ich mußte es lesen.
Ne was habe ich gelitten, mit dem Düsseldorfer und das tut man als Kölner ja selten. Er schreibt das so schön und so ehrlich und auch so kurzweilig wie er diesen Pilgerpfad gegangen ist, das es eine Freude ist. Mir taten die Füße weh beim lesen. Das hätte ich Hans Peter Kerkeling gar nicht zugetraut, das er sich eine solche Mühsal antut und noch so KLasse darüber schreibt. Man sieht gerade Komiker haben recht ernste Seiten. Eine Offenbarung ist das Buch in jedem Fall und wenn ich es als eine Mini Biographie sehe, ist es eine sehr spannende, die Hunger macht auf mehr. Das Buch hat bei mir einen Ehrenplatz, denn der Typ schreibt wahrhaftig und das liebe ich und schätze ich ganz besonders. Details lasse ich weg,sondern jeder soll da sein eigenes Leseerlebnis haben. Fünf Sterne in der Kategorie, das muß man gelesen haben.
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